Sonntag, 29. Mai 2016

INVASOREN auf Balkonien!


Der tolle Schulgarten unserer Uni. Hier gibt es gewiss auch einige Invasoren!

Da hilft auch kein Kopflaus-Shampoo.
Leider!
 Das ist ja bei Menschen recht einfach (und als Älteste  von 5 Geschwistern weiß ich das): Wenn die Läuse auftauchen, schafft ein Nissenkamm und ein Shampoo schnell Abhilfe und selbst die lange Haarpracht darf stehen bleiben (zur Erleichterung meiner langhaarzüchtenden Schwester).

Aber was tun mit dem jungen Gemüse auf Balkonien?

Auf diesem landen nämlich seit etwa einer Woche geflügelte "Blattlaus- Mutterschiffe"(passenderweise grün gefärbt) um mit ihrer lebendgeborenen Brut meine kleinen und empfindlichen Salatplaneten zu besiedeln. Denn Blattläuse -wie pfiffig ist doch die Evolution- bringen bei akuter Überbesiedelung ihres aktuellen Lebensraums eine geflügelte Generation hervor, welche, frisch befruchtet, neue Lebensräume sucht und dabei offensichtlich auch vor Balkonpflanzen nicht halt macht.

Ich denke, ich muss nicht betonen, dass mich das wenig erfreut, denn ich habe noch nie gerne mein Essen geteilt (legendär die Geschichte von der letzten Bulette um die ich und mein Stiefvater uns regelmäßig prügelten)

Und so sammele ich, in einer Art meditativen Ritual, jeden Abend die Invasoren von sämtlichen Blättern ab.

 Bisher haben sie die Erdbeeren, Himbeeren und Tomaten verschont und versammeln sich bevorzugt auf den Salaten und der sibirischen Blaubeere.

Im Internet gibt es viele (nichtgiftige, denn ich will den Salat noch essen) Rezepte und die Auswahl und Kreativität bei der Erstellung derselbigen lässt nichts Gutes ahnen. Denn wo es viel Auswahl gibt, wirkt wenig zuverlässig, das kennen wir ja schon von den Globuli-Kügelchen.

Darum meine Frage an dich lieber Leser:

Was hat bei dir WIRKLICH geholfen gegen Invasoren an den zarten Pflänzchen?
Was zur Vorbeugung wäre auch nett!

Hoffend
deine Wren

Samstag, 28. Mai 2016

Der "Snackbalkon" grünt und blüht!

Mittlerweile lieber Leser, ist der Balkon final bestückt und das Experiment  Balkon-Garten kann erst richtig  beginnen !
Ganz vorne links habe ich eine Gurke gepflanzt, die hoffentlich ordentlich groß wird. Dahinter ist die Himbeere schon ein gutes Stück gewachsen, und das Tolle? Sie blüht bereits!

Auf der Pflanztreppe siehst du ganz oben links eine Schlauchpflanze, welche fleißig Wespen vertilgt, gleich neben einer Hängeerdbeere, die ebenfalls schon ihre ersten Blüten trägt und die hoffentlich schon bald zu leckeren Früchten werden. Ich plane noch eine Ananas-Erdbeere und ein zwei alte Sorten zu kaufen, aber das hat zunächst keine Eile.


Darunter habe ich ein Tablett Kresse angepflanzt, diese wird auch schon fleißig geerntet. Ganz unten siehst du einen Pflücksalat sowie eine weitere (angeblich HOCHLEISTUNGserdbeere,*hüstel* bis jetzt schiebt sie EINE ganze Frucht XD)Erdbeersorte, derer kann man ja nie genug haben, oder?

Daneben am Geländerkasten schießen bereits die Salate, dazwischen habe ich eine mexikanische Minigurke (Die Früchte werden circa 3 cm groß und sehen aus wie Mini-Wassermelonen) gepflanzt, die ebenso wie der Kohl zu ihrer Rechten, ordentlich wächst.

 Auf der rechten Seite des Balkons wächst auch alles: Die Radieschen sind gekeimt und auch das geerntete Schnittlauch wächst bereits nach.

 Auch die Venusfliegenfalle fühlt sich in der Sonne sichtlich wohl

Und nur die rundherum nistenden Vögel sind noch etwas misstrauisch über die neue Betriebsamkeit auf dem Balkon.

Was wächst bei dir so?

Ein tolles Wochenende!
Deine Wren

Samstag, 21. Mai 2016

Vom kleinen Kohlrabi

Unschwer ist an meinen letzten Posts zu erkennen, dass ich das Gärtnern für mich entdeckt habe, im Speziellen: Das kulinarische Gärtnern, welches, wie ich finde, zumindest einen Hauch von Selbstversorgertum mit sich bringt. Ausleben tue ich diesen Hauch im entsprechend kleinen Rahmen auf unseren Balkon, der nun nicht sehr groß, jedoch für den Anfang völlig ausreichend ist, denn ich bringe keinerlei Erfahrung in der Landpflanzenkultivierung mit.
Es steht ,und wächst auch hoffentlich bald, nun schon allerhand auf den 5 Quadratmetern und auch einige Freunde haben das junge Gemüse (und Obst ) schon bewundert.
Einer dieser Freunde meinte, nach eingehender Betrachtung der 
einzelnen Kohl und Salatsorten:

" Ist ja hübsch, aber da pflegst du nun den ganzen Sommer und erntest letzten Endes EINEN Kohlrabi, das ist doch viel zu viel Aufwand, kauf den doch im Laden"

Ich muss sagen, vom ökonomischen Standpunkt aus hat dieser Freund völlig recht: Ein Kohlrabi wird mich und FREUND wohl kaum über den Winter bringen. Ich mache mir dahingehend auch keine Illusionen, denn zum WIRKLICHEN Selbstversorgertum gehören mindestens 130qm Fläche pro Person und viel, sehr viel Zeit.

Worum geht es mir aber, wenn nicht um den reinen Versorgeraspekt?

Ich erkläre das mal so:

Wenn ich in den Laden gehe und einen Kohlrabi kaufen möchte, liegt er bereits da. Er ist geerntet und fertig zum mitnehmen. Ich kann ihn sofort kaufen, schälen und essen, ratzefatze und ohne Aufwand.

Will ich jetzt einen Kohlrabi selber ernten, so muss ich zunächst Saatgut kaufen, dieses in eine gute Erde pflanzen und den Keimling täglich gießen. Wenn der Kohlrabi irgendwann bereit zum Ernten ist, habe ich ihn über viele Wochen gepflegt, gegossen, gedüngt, ihn vor Schnecken, Blattläusen und Witterung beschützt und beobachtet wie er langsam vom Keimling zur fertigen Pflanze wurde. Es ist also ganz schön viel Zeit ins Land gestrichen.

Und das ist der Punkt: Zeit.

Alle reden davon , wie hektisch alles ist, wie gestresst sie sind. Alle reden von Meditation, Zen und Achtsamkeitstraining.

All dieses kann der kleine Kohlrabi sein:
Die Pflanze  ist nicht innerhalb von 2 Stunden erntereif, sie braucht ihre Zeit und wächst so schnell wie sie eben wächst. Wir als Menschen müssen uns diesem Tempo ergeben und entschleunigen so für die Zeit im Garten unseren Alltag. Vom kleinen Kohlrabi können wir lernen, dass Dinge Zeit brauchen um "reif" zu werden, eine Erkenntnis die wir anderswo kaum noch bekommen.
Der kleine Kohlrabi fordert auch unsere Aufmerksamkeit und lehrt uns, genau hinzuschauen wie es ihm geht und auf Kleinigkeiten zu achten.
Ich bin  überrascht wie viel sich täglich in meinem kleinen Balkongarten tut: Jeden Tag finde ich eine neue Blüte, ein neues Blatt oder eine Ranke die sich ein Stück das Gitter hochgezogen hat. Und ganz ehrlich? Es tut unglaublich gut, auf dem Balkon zu sitzen und von wachsendem Leben umgeben zu sein.

Ja, ich ernte vielleicht nur einen Kohlrabi, aber ich habe diesen einen Kohlrabi vom Samenkorn bis zur Knolle begleitet und viel dabei gelernt und wenn ich ihn esse, dann mit dem vollen Bewusstsein, was es braucht an Zeit und Sorgfalt und Pflege, bis ein solches Pflänzchen auf dem Teller liegt.
 Denn dieses Bewusstsein  geht in der heutigen Zeit des Überflusses doch sehr schnell verloren, oder was meinst du?


Mach es dir schön!
Wren










Dienstag, 17. Mai 2016

Vom SÄEN und ERNTEN [Teil 2]


Und weiter geht es mit dem Balkonprojekt. Heute habe ich ersteinmal Erde in einen übrigen Pflanzsack gestopft, auf dass der im Rewe gekaufte bewurzelte Salat fleißig nachwachsen möge. Was er auch tut, wie man sieht.
Die anderen Pflänzchen schieben auch fleißig Blätter und mich beschleicht das Gefühl, diesen Sommer genug Salat zu haben:D.

Natürlich war ich auch wieder bei Pastau und habe mich noch ein wenig eingedeckt:


Zunächst ist nun doch eine Balkontomate bei uns eingezogen. Was soll ich sagen? sie war ein Schnäppchen und  meine Setzlinge werden noch eine ganze Weile brauchen. Und Diese hat schon kleine, grüne Tomätchen hängen. Ich bin gespannt.

Nun mein absolutes Versuchsobjekt: Eine Sommerhimbeere. Schön im 20 Liter -Pott damit sie auch den Winter später überstehen kann, steht das Pflänzchen an einem Rankegitter, wo ich die Zweige, wenn sie denn wachsen, festbinden werde. Ich bin sehr gespannt wie sich die Beere macht:D.


Den nächsten Mitbewohner MUSSTE ich mitnehmen.Denn, ob du es glaubst oder nicht, diese Minze riecht nach Sahne mit Erdbeeren, ohne Witz und tolltolltoll. Sie ist im Übrigen auch mehrjährig und winterhart, was mir wichtig war, nachdem ich jetzt so viele 1-Jahr-Salat-Pflanzen habe.


Als ich den Namen "sibirische Blaubeere" las, hatte ich gleich Taigalandschaften mit umherstreifenden Rentieren im Kopf, und naja, da kam sie mit, zumal die Beeren auch essbar sind. Außerdem sah die Pflanze wie ein typischer "Kriecher" aus und so habe ich sie mir toll auf der geplanten Blumentreppe vorgestellt.
Zu Hause ersteinmal abgecheckt: Nix mit Kriechen. Diese sympathische Pflanze wird mal ein 1,50 m hoher und sehr breiter BUSCH. Zum Glück hatte ich noch einen "Baum-Platz" auf dem Balkon reserviert. Wenn sich die Beere- welche zur Zeit neben der Minze wächst- entschließen sollte, hier dauerhaft wachsen und gedeihen zu wollen, bekommt sie freilich einen feinen 20l-Pott schön in der Sonne, die diese Pflanze so sehr liebt (laut Etikett).

Was soll jetzt noch auf Balkonien?

Eine tolle Pflanztreppe, um 50% reduziert, habe ich mir bereits zurückstellen lassen. Darauf sollen verschiedene Erdbeeren.
Schnittlauch und ein Thymian soll noch einziehen.
Außerdem hätte ich noch gerne was rankendes-Bohnenmäßiges. Und ich fürchte, dann ist der Balkon voll.

Macht leicht süchtig das Ganze...

Samstag, 14. Mai 2016

Vom SÄEN und ERNTEN [Teil1]

Hübsche Radieschen für FREUND. Voll lustig: die Roten gibt es auch in lang:D

Heute haben Freund und ich uns auf dem Weg gemacht, zu Pastau, dem Gartencenter quasi direkt vor unserer Haustür. Denn vom Balkon aus kann ich das Schild leuchten sehen: Eine knallgelbe Sonne an grasgrünem Bogen. Und gerade in den letzten sehr warmen Tagen gingen ständig gut gelaunte Menschen mit leeren Händen durch den Bogen Richtung Laden und kamen mit leuchtenden Blumenbergen in den Armen wieder hinaus. Und da packte es mich: Ich sah mich auf unserem frisch gesäuberten aber unbegrünten Balkon um und hatte plötzlich Lust auf Pflanzen.

Also gingen wir heute los. Natürlich hatte ich aber nicht "nutzlose" Blumen im Sinn, neinein, ich habe ja so einen dezenten Selbstversorger-Romantismus, es musste also schon etwas Essbares sein.
Der Traum von der eigenen Zucchiniplantage platzte dann aber recht schnell, als die,  im übrigen sehr freundliche, Verkäuferin die Arme ausbreitete  um zu demonstrieren wie viel Platz diese bräuchten.
(Tomaten hatte ich im Februar ja bereits gesäht, die brauchten wir ja nun nicht mehr. Ich habe später die Pflänzchen nur umgetopft. Jetzt stehen sie auf dem Balkon, und ich hoffe, die Sonne tut ihr übriges.)
Tchibo-Tomatenpflänzchen auf Balkonien. Dazwischen habe ich Radieschen gesät:).

Das nun folgende Beratungsgespräch war allerdings erstklassig, und so liefen auch WIR schließlich glücklich durch den grünen Torbogen, den Arm voller Pflanzen und freuten uns für so viel Grün so wenig Geld losgeworden zu sein: mit der Erde haben wir nur 12 Öcken im Laden gelassen.

Zu Hause angekommen, habe ich gleich erstmal die Kästen befüllt:

Salat mit Radieschen im Wechsel
Was wir vor allem mitgenommen haben, war Salat. Genauer: viele verschiedene Plücksalatsorten, die Pflanzen mit dem roten Stengel sind Radieschen, damit wir schon einmal was zu ernten haben, bis die Radieschensamen die ebenfalls in der Erde verteilt sind, anwachsen. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mehr sicher WAS das alles für Salate sind, ich denke, ich werde es herausfinden, wenn sie größer werden. Schnabelsalat ist auf jeden Fall dabei, Kopfsalat und Romasalat. Finde ich toll, als LCHFler futtern wir ja eine Menge davon weg und angeblich wächst ja Gepflücktes wieder nach. Vor Schnecken werde ich mich hier oben wohl nicht fürchten müssen, vielleicht vor Vögeln. Hoffen wir das Beste .

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Der Nächste Kasten ist sehr bunt: Kohlrabi, Blumenkohl, Romanesco, Rotkohl, Spitzkohl und Weißkohl harren dort ihrer Bestimmung. Dazwischen die obligatorischen Radieschen.

Wir sind sehr gespannt, wie die Pflänzchen sich entwickeln. Der Balkon ist nun schon sehr viel grüner. Geplant sind noch ein Pflanztreppchen um dort italienische Kräuter in die Sonne stellen zu können, sowie ein Zitronenbäumchen für die sonnige Ecke.

Sobald der Balkon fertig ist, mache ich mal ein Bildchen für dich, und, wenn du magst, auch von den Wachstumsfortschritten der Pflanzen:D.


Was machst du über Pfingsten? Pflanzt du auch oder gehst du wandern?
Erzähl mal!

Die Wren










Freitag, 13. Mai 2016

Wren's "Sommermorgen-Smoothie" HALBGRÜN und FANCY


Kennst du das? Es ist Hochsommer, und der Tag verspricht verdammt heiß zu werden. Doch wenn du früh genug aus den Federn hüpfst, vielleicht zur Arbeit musst, dann kannst du Sie noch spüren: Die Kühle des Sommermorgens, vielleicht einen frischen Windhauch der dein Haar streift. Du atmest tief ein, dein Blick fällt auf das satte Grün der Bäume und die darüber aufgehende Sonne.

Dieses Gefühl habe ich versucht, mit diesem halbgrünem Smoothie, natürlich im neuen Testmixer zubereitet, einzufangen.  Süße Wassermelone und  aromatische Salatgurke geben beide genug Wasser für einen heißen Tag während die geriebene Biozitronenschale für die nötige Frische sorgt.

So vereinen sich 3 Zutaten zu einem kalorienarmen, LCHF-tauglichen Sommerdrink, der einfach gute Laune macht:)


Die Zubereitung ist  simpel: Für 2 Leute brauchst du 200 gramm Wassermelone, 400 Gramm Gurke und die abgeriebene Schale einer Biozitrone.

1. Würfel die Melone und friere sie für ein paar Stunden im Tiefkühlfach ein.
2. Schäle und Würfel die Gurke und gebe diese zusammen mit den Zitronenschalen in den Mixer. Stelle den Gurkensaft beiseite.
3. Nun pürierst du die Melone im Mixer und füllst den Inhalt in zwei Gläser. Darauf gibst du vorsichtig, am besten über einen kleinen Löffel, die Gurkenmasse.
4. Wenn du magst, kannst du etwas Honig auf die Glasränder schmieren und diese zur Deko in geriebene Zitronenschalen tunken.

Extratipp: Du magst es noch frischer? gebe etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser und Eiswürfel dazu, so wird aus dem Smoothie (der sich nun vermischt aber dafür eine leichte Rosefärbung hat) ein tolles Getränk für den Grillabend!

Mach es dir schön!
Wren

Die schlimmsten (besten) Küchenkatastrophen [Freitag der 13.]

Heute ist Freitag der 13. *dramatische Musik mit leicht gruseligem Unterton*

Wie sieht es bei dir aus? Bist du abergläubisch und fest davon überzeugt, dass dieser Tag ein Unglückstag ist? Zittern dir schon die Waden morgens beim Aufstehen und traust du dich den Tag über kaum, irgendwelche Elektrogeräte anzufassen? Sind deine Augen misstrauisch auf jeden Baum (herunterfallende Äste) jedes Dach (herunterfallende Ziegel) und jeden Vogel am Himmel (äh..du weißt schon) gerichtet und bist du der besten Überzeugung, dass dir HEUTE, am quasi DEFINIERTEN UNGLÜCKSTAG, etwas ganz grausigschreckliches widerfahren wird?

Dann bist du in bester Gesellschaft! Viele Leute gehen zumindest mit einem mulmigen Gefühl durch diesen Tag. Leider ist es so, dass GERADE durch dieses übervorsichtige Verhalten Unfälle und Missgeschicke provoziert werden, so dass dieser Tag quasi zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden kann.

Dabei können der arme Freitag und die Zahl 13 garnichts dafür. Beide werden halt  leider seit jeher schon einzeln als Unglückszahlen gesehen: Die 13 wurde früher als "Dutzend des Teufels" beschimpft und an einem Freitag wurde Jesus gekreuzigt.
Wie schlimm müssen da erst beide Zahlen in KOMBINATION sein?

Ich persönlich glaube nicht an Freitag den 13. als einen Unglücktstag.
Dadurch aber, dass diese Verknüpfung einem durch Medien und Bekannte an diesem Tag mehrmals verdeutlich wird (Medien: "Fahren sie vorsichtig, es ist Freitag der 13."; Bekannte:" uhhh nö jetzt ist mir der Kaffee übergeschwappt, na klar, HEUTE ist Freitag der 13.!") wird der Tag für mich zu einer unwillkürlichen Erinnerungsammlung an diverse Missgeschicke,  die zum Glück meistens glimpflich verlaufen und oft sogar ziemlich lustig sind.
Es gibt also heute kein Rezept für dich
Dafür 1 oder 2 meiner besten schlimmsten (besten) Missgeschicke, und da das hier ein Foodblog ist, stammen diese natürlich aus dem Kochbereich.

Du hast auch DINGE erlebt? Poste es in den  Kommentaren! Ich bin gespannt auf deine Geschichte!

Und nun viel Spaß mit den Küchenkatastrophen!


Die Eierbombe

Mit Zutaten habe ich normalerweise nicht so die Probleme. Trotzdem geschehen hin und wieder...Dinge... .

Es ist schon einige Zeit her, ich wohnte noch zu Hause, da stand ich am Sonntag auf , motiviert Frühstück für die ganze Familie zu bereiten. Ich kaufte also Brötchen und wollte Eier kochen, da fiel mein Blick auf die bereits fertig gekochten Eier vom Vortag. Findiges Kind, das ich wahr, kam mir die geniale Idee, die Eier einfach in der Mikrowelle aufzuwärmen. Gesagt getan. Es geschah auch nichts weiter. Stolz ob meines Einfalles stellte ich liebevoll je ein Ei in einem Eierbecher an jeden  Sitzplatz und trommelte die Familie zum Essen.
Das Frühstück verlief genau bis zu jenem Moment unauffällig, als mein Bruder versuchte, mit einer eleganten Bewegung seines Handgelenkes das Ei zu Köpfen.
Denn in diesen Moment mutierte das Ei zu einer proteingeladenen Splitterbombe und explodierte durch die ganze Küche. Verwirrte Blicke waren die Folge und die Bemerkung meines Stiefvaters: "Also mein Ei esse ich jetzt nicht mehr"


Elektronik kochen

Technik mag mich nicht. Diese Geschichte mag verdeutlichen, dass das auf Gegenseitigkeit beruht.

Ich liebte unseren Handstaubsauger. Krümel auf dem Tisch und zu faul sie wegzuwischen? Handstaubsauger!. Die Küche muss gesaugt werden, man hat keine Lust und will nur schnell das Gröbste wegmachen? Handstaubsauger. Eine Wespe belästigt mit ihrer Anwesenheit? na? Genau!
Irgendwann kommt dann aber mal der Moment wo der Akku des geliebten Gadgets leer ist und er nach Nahrung in Form von Strom schreit. 
Kein Problem könnte man meinen. Nun haben wir in unserem Haushalt einen ganzen Zoo an Elektrogeräten, und wie das halt so ist, hat JEDES davon seinen EIGENEN Akku. FREUND hat nun als Pragmatiker dafür gesorgt, dass alle Akkus sich in einer großen Kiste versammeln . Also habe ich nach dem Puzzlesystem verschiedene Stecker ausprobiert, einen passenden gefunden und angeschlossen, worauf der  Staubsauger zufrieden rot blinkte. So lange, bis sein Innenleben schmolz. Falscher Stecker. Zu Hohe Spannung. Wie hinterhältig.


Der Apfeldiskus

Gerade dann, wenn man es besonders gut meint, geht irgendetwas schief.

FREUND und ich waren grad frisch zusammen. Und wie das so ist, möchte man sich ja von seiner besten Seite präsentieren. Ich beschloss einen formidablen Apfelkuchen zu backen. Also fertigte ich einen Teig und schälte stundenlang Äpfel um diese in Spalten so schön Spiralförmig auf den Kuchen zu legen. Es sah WUNDERSCHÖN aus, WUNDERSCHÖN. Also ab in den Ofen.
Als die Zeit abgelaugen war, ähnelte das Ergebnis eher einer Pizza.-> Hefe vergessen. Geschmeckt hat es trotzdem.


Schokokuchen mit Durchschlagkraft

Ich hoffe, DAS HIER liest niemand, der damals mit auf der Party war.. es tut mir so leid 

Ich war noch neu dabei bei LCHF und gleich auf eine Geburtstagfeier eingeladen. Ich nahm mir also vor, einen Schokokuchen zu backen, LCHF versteht sich, mit Xylit statt Zucker. Ich habe also die 250g Zucker mit 250g Xylit substituiert.
Der Kuchen war ein Traum: Eine Schokotarte, belegt mit frischen Erdbeeren. Der Kuchen war dann auch tatsächlich schnell weg und wenig später wurde angegrillt. etwa anderthalb Stunden später häuften sich die Blähungserscheinungen unter den Gästen und auch mir grummelte etwas der Magen. Es wurde auf den Rohkostsalat geschoben. Ich wusste es besser. Seitdem verwende ich lieber etwas weniger Xylit

Und dann gibt es halt noch die Klassiker: 
Die Mikrowellenabdeckung aus Reflex mit dem Teller in den Ofen packen,
beim Smoothie-mixen vergessen, den Deckel des Mixers vernünftig festzuschrauben, den Deckel des Dampfkochtopfes nicht richtig befestigen, Dinge in der Mikrowelle vergessen,  vergessen den  Ofen auch tatsächlich anzuschalten, sich nach Chillischneiden die Augen reiben, es gibt viel.

Und nun bin ich gespannt auf deine Geschichte!!!

WREN


Dienstag, 10. Mai 2016

Sommerlicher Waldfrucht-Minze-Smoothie aus dem Mixaaaa (Mit Spuren von Werbung)


Es ist endlich soweit, der Sommer ist da! mit den steigenden Außentemperaturen steigt aber auch die Lust auf kühle Speisen und Getränke und natürlich sollen auch diese LCHF-konform sein.

Darum gibt es heute für dich einen schnell zubereiteten und herrlich frischen Waldfrucht-Minz-Smoothie von mir.
  
Ich habe frische Erdbeeren und gefrorene Himbeeren genommen, das Verhältnis von frisch zu gefroren sollte dabei etwa 1:2 betragen damit die Masse schön eisig wird. Als Flüssigkeit habe ich Sahne gewählt und 8 Minzblätter für die Frische.

Als nächstes packst du alles in den Mixer:

 ... und drückst aufs Knöpfchen...


Das Umfüllen nimmt dann auch nicht mehr wirklich viel Zeit in Anspruch:)


 Tadaaa, fertig!

Gemixt habe ich den Smoothie übrigens mit dem Performance-Pro-Standmixer von Russell Hobbs, den ich die nächsten drei Wochen auf Herz und Nieren testen darf und werde:). 
Da isser:



Da der Mixer viele tolle Funktionstasten hat, mit denen man Suppen, Püreeee oder auch Smoothies zubereiten können soll, kannst du dich die nächste Zeit auf allerlei sommerliche Suppen, Eis- und Smoothierezepte freuen, denn zum Testen gehört natürlich eine Menge rumprobieren!
Für die Mixer- Interessierten wird es am Ende der Testphase natürlich  auch einen Testbericht mit Fazit geben.

Wer kreative Ideen für Zutaten hat um den Mixer auf die Probe zu stellen, kann diese gerne in den Kommentaren posten!

Mach es dir schön!
Wren