Dienstag, 15. November 2016

Kabeljau-LACHSburger mit Mandel-Käse-BUN, Kürbisketchup, Bierlikörzwiebeln, Dill-Mayonaise und Zwiebelchutney (Low Carb) [LACHSspecial-sponsored by Fisch aus Norwegen]



Kann Spuren von WERBUNG enthalten//" [...] Als Echo zärtlich in den wohlriechenden Kloß biss, geschah etwas wirklich Verblüffendes. Die ganze Welt um ihn herum verschwand, das Laboratorium samt Eißpin hatte sich - nein, nicht in Luft, sondern in Wasser aufgelöst! Er spürte es am ganzen Leib, sah Luftblasen vor seinen Augen aufsteigen, dicke graue Bachkiesel unter sich und große, fette Lachse, die neben ihm schwammen.[...] Und dann wusste er mit einem Mal, dass er  ein Lachs war[...]"
Aus:Walter Moers; Der Schrecksenmeister.

Das Lachsfilet, welches ich für die Lachsburger verwendete, stammt zwar nicht von den zamonischen Lachsen aus Vielwasser, aber ich kann (und möchte)  mir durchaus vorstellen, dass auch der verwendete Lachs von Fisch aus Norwegen, ,ähnlich seinem fiktiven Verwandten aus Moers kulinarischem Märchen, derart glücklich ist, dass man ihn in den Vollmondnächten lachen hören kann, wenn er aus dem Wasser dem Mond entgegen springt. Das Wasser dürfte zumindest ähnlich klar sein.

Auch handelt es sich bei meinem Lachsburger um keine Metamorphose Mahlzeit wie der Schrecksenmeister Eißpin sie seinem jungen Gast Echo serviert und die zu Halluzinationen führt. Dennoch war der Lachs so frisch dass ich  für einen Moment die See schmecken konnte, in welcher der Fisch gelebt haben muss.

Es ist schon wirklich etwas Besonderes, mit solch frischen Zutaten arbeiten zu können, der Unterschied ist auch beim fertigen Gericht deutlich. Und so haben meine Lachssburger mit frischem Dill und Zitronenschale  sogar eine liebe Freundin überzeugt, welche sonst keine Fischbouletten mag, was ja wohl eines der größten Komplimente ist, die man bekommen kann.




Die Burgerbuns sind Low Carb und im rohen Zustand durch die rote Beete herrlich Pink, was sich leider nach dem Backen verlor, dafür waren die Lachsfrikadellen hübsch gepunktet.



Beim Zubereiten wurde ich von meinen lieben Freundinnen J. und K. tatkräftig unterstützt. Sie übernahmen die garstige Aufgabe des Zwiebelschälens und Schneidens. Das scharfe Gemüse später in dem ausgezeichneten Bierlikör, den FREUND und ich am Wochenende zuvor in Frankfurt erworben hatten, zu ertränken, ließ ich mir aber dann doch nicht nehmen.




Das Ergebnis der Mühen war ein schmackhafter Burger, mit allen Aromen, die dem Lachs so schmeicheln: Süße, Röstaromen und fruchtige Säure. Ein tolles Gericht, das garantiert Eindruck schindet.


 Wren's Kabeljau-Lachs-Burger


Zutaten (für 9 Burger):
 Für die Buns:
400g Gratinkäse gerieben
200g gemahlene Mandeln
40g Kokosmehl
1Packung Backpulver
2 Eier
50 ml Rote-Beete-Saft
1/2 Teelöffel Zitronenschale
Schwarzkümmel.
Kokosöl 

Für die Burger:
600g Kabeljaufilet
600g Lachsfilet
100 g rote Beete aus dem Glas
1 Ei
2El Flohsamenschalen
2 EL Senf
1 Handvoll frischer Dill, gehackt.
Salz/Pfeffer
Kokosöl 

Kürbisketchup:
300g Hokkaidokürbisstücke, im Ofen gegart und mit Zimt, Piment, Ingwer und Salz gewürzt.
1 El Tomatenmark
Salz/Xylit
Wasser

Zwiebeln:
6 große Zwiebeln
150g Butter
 4 cl Bierlikör (optional)

Mayonaise:
Dill
Mayonaise

Zwiebelchutney

9 Holzspieße

1. Alle Zutaten für die Buns gut vermischen. Ofen auf 200° Umluft vorheizen.

2. Ein Muffinblech mit Kokosöl gut einfetten, aus der Bunmasse 9 Kugeln formen und in die Muffinmulden drücken. Mit Schwarzkümmel bestreuen und etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Danach auskühlen lassen.

3. Alle Zutaten für die Burger in einer Küchenmaschine zu einer glatten Masse verarbeiten. Eine Auflaufform mit Kokosöl fetten. Aus der Burermasse neun Pattys formen, in die Auflaufform legen und etwa 15 Minuten bei 180° im Ofen backen.

 4. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. In einer Pfanne mit der Butter circa 10 Minuten auf mittlerer Hitze goldbraun braten. Mit  Bierlikör ablöschen und bei geringer Hitze weitere 5 Minuten karamellisieren

5. Für den Kürbisketchup alle Zutaten mit einem Mixer verrühren, mit Salz und Xylit abschmecken. Für die Mayonaise selbige mit gehacktem Dill verrühren.

6. Anrichten: Buns mit einem Messer aus den Formen lösen und aufschneiden. Auf die untere Hälfte etwas Mayo geben, das Patty darauf platzieren. Auf das Patty die Zwiebeln und dann den Ketchup geben, die obere Bunhälfte mit dem Holzspieß feststecken. Mit etwas Zwiebelchutney anrichten.

Lass es dir schmecken!

Deine Wren


Montag, 14. November 2016

Vom GLÜCK im eiskalten Meer zu schwimmen, warum eine schlechte Mathenote sich rächen kann, und eine kleine Aromalehre [LACHSspecial]




Der geneigte Leser sei darauf hingewiesen, dass dieser Beitrag Spuren von Werbung enthalten kann // Das oben stehende Video habe ich mir die letzte Woche oft, sehr oft angeschaut. Die Frage nach dem "Warum" lieber Leser, ist mit Sicherheit eine berechtigte, und so will ich auch nicht mit der Antwort säumen: Ich wartete. Auf eine Lieferung aus eben diesen klaren Fjorden, aus den inspirativen Aquafarmen, ich wartete auf MEINE Lachse.
Fisch aus Norwegen , von deren Seite auch das Video stammt, hatten Lust, im Rahmen eines Lachsspecials mit diesem meinen kleinen Blog zu kooperieren und sagten mir zwei LACHSE a 3,5- 4kg zu, was mich völlig überwältigte, immerhin ist so ein Lachs nicht gerade klein.
 Ich möchte mich an dieser Stelle nocheinmal ganz herzlich bedanken!Als kleiner Blogger ein Produkt in einer solch hervorragenden Qualität zu bekommen, ist ein wirkliches Geschenk und macht mich immer noch ganz kribbelig.

Aber noch sind wir im Text beim Warten.

Und das tat ich, ausgiebig. Ich glaube, meine Augenringe in der Woche bis zur Lieferung sprachen Bände, ach was, LEXIKAREIHEN. Tag und Nacht grübelte ich, was mit dem Schatz zu tun sei, wenn er denn ankäme. Ich entwarf Rezepte und verwarf sie wieder, probierte Aromenkombinationen aus, mischte Salze und Marinaden, in jedem zweiten Satz von mir fiel das Wort "Lachs", und wer das nicht glauben mag, kann gerne FREUND fragen, es war irre.

Natürlich lädt so viel Lachs auch zum Einladen ein, was ich ausgiebig praktizierte, denn Essen in Gemeinschaft ist Freude und zusätzlicher Genuss, und darum geht es ja schließlich hier.

Und so wartete ich. 
Und plante.

Am letzten Freitag erreichte mich dann gegen 14 Uhr die ersehnte Facebooknachricht der supernetten A. von Fisch aus Norwegen: Der Lachs sei in etwa einer halben Stunde da.
Ich rannte also in die Küche, und: Stand rum, denn was sollte ich tun? der Kühlschrank war leer, bereit für die Ankömmlinge. Und sonst? Tja, was macht man so, kurz bevor so eine Lieferung eintrudelt?
Mein doch nicht unreichhaltiger Erfahrungsschatz schwieg beharrlich und so tat ich das, was ich schon zu tun gewohnt war: ich wartete.

Als es  schließlich an der Tür läutete, flog ich quasi die Treppe hinunter und öffnete die selbige. Dort stand schon der freundliche Mitarbeiter  der deutschen See, der den Lachs brachte. Kommunikationstechnisch gab es ein paar Anlaufschwierigkeiten, da der gute Mann im tiefsten hessischen Dialekt sprach, was ich als hochdeutsche Stadtpflanze  natürlich nicht verstand. Als die Sprachbarrieren aber ersteinmal überwunden waren entspann sich eine angeregte Unterhaltung, deren erste Hälfte sich darum drehte, ob ich tatsächlich der Empfänger bin ( Ich vermute Privatpersonen werden nicht so oft beliefert) und ob ich die Kiste mit Eis in der der  Lachs sich befand behalten wolle (Ich war mich nicht sicher) da die Kisten normalerweise einfach ausgetauscht würden. Da ich nur Umzugskartons zum tauschen hatte, war diese Option laut Lieferer hinfällig und so bat ich den netten Herrn mir mit der Lachsbox doch ersteinmal  nach oben in die Wohnung zu folgen.
 Die Lösung  bot sich dann in Form unserer Spüle, in welche der Herr den (in Plastikfolie verpackten) Lachs samt Eis entleerte. Es folgte eine kurze Stille, dann fragte mich der Lieferer ob ich Filets oder ganzen Lachs bestellt hätte. Ich antwortete Wahrheitsgemäß womit die Unterhaltung beendet schien. Ich unterschrieb dann noch den Bescheid, die Ware erhalten zu haben, ein kurzer Abschiedsgruß und weg war der Mann.

Was blieb, waren ich und zwei kühle Lachse im Transportplastikschlauch welche sich wie zwei gewaltige Vanillekipferl gebogen in die Spüle schmiegten.

Neugierig öffnete ich die Verpackung, denn nun wollte ich sie auch sehen, die langgereisten Norweger. Und, lieber Leser, was soll ich sagen? Sie waren wunderschön:


Wirklich! Lachse sind tolle Fische, hübsch gepunktet und  auch von der Größe ziemlich beeindruckend wie ich sofort feststellte. 
Hier rächte sich dann allerdings mein geringes Interesse für Mathe im Generellen und für räumliches Vorstellungsvermögen im Speziellen, denn ich hatte zwar GEWUSST, dass  ein Lachs 4 kg wiegt und ich habe ja auch durchaus schon einmal ein Filet beim Fischhändler gekauft, aber irgendwie war so ein Tier in meiner Vorstellung immer wesentlich kleiner gewesen. 
 Was unter Umständen daran gelegen haben könnte, dass die Grizzlys in den Naturdokumentationen einfach so groß waren, aber  die hatte ich ja auch noch nie in Live gesehen und wenn man keinen Maßstab hat ist das halt problematisch, ihr versteht?
Ich stand also ersteinmal tatsächlich ein paar Minuten andächtig dort und betrachtete diese tollen, und gutgenährten Fische die noch vor kurzem in dem eisigen Meer Norwegens geschwommen waren, und rückte meine Vorstellung zurecht. Toll, was innerhalb von drei Jahren bei guter Pflege und optimalen Bedingungen aus einer kleinen Fischlarve werden kann.

Dann ging es aber auch schon ans Entschuppen und Filetieren, den eine Unterbrechung der Kühlung ist zu vermeiden. Ich hatte vorher noch nie einen so großen Fisch filetiert und finde, ich habe mich ganz gut angestellt für den ersten Versuch.


Ein toller Moment war dann auch, diese großen, sattorangenen und toll mamorierten Filets direkt vor mir liegen zu sehen, es ist halt etwas ganz anderes, als das Filet direkt beim Händler zu kaufen.
Der Fisch war hundertprozentig frisch: Er duftete leicht nach Meer und Salz, aber nicht fischig, hatte klare Augen und rote Kiemen, die Haut war klar und das  Fleisch satt-Lachsorange, ein Traum!




Viel habe ich nun diese Woche vor mit dem Lachs, auf dass wir alle genug Ideen und Rezepte für die kalte Jahreszeit haben! Und ich freue mich darauf! Es warten raffinierte Bouletten, Graved Lachs, der weltbeste Fischfond und mehr.
Aber weißt du was wir zuallererst gemacht haben mit dem Lachs? 
Wir haben uns eine Scheibe abgeschnitten und gekostet.
 Den puren Fisch, den reinen Geschmack eines absolut frischen Produktes. Ich empfehle dieses Vorgehen jedem, der wirklich verstehen will, welche Aromen zueinander passen: Koste die reine Zutat und versuche Nuancen herauszuschmecken!
Gut Kombinieren lassen sich Lebensmittel mit ähnlichen Nuancen (darum geht Kaffe gut mit Schokolade) oder auch entgegengesetzten um ein bestimmtes Aroma herauszukitzeln.

Lachs gehört zu den fetten Fischen, was ihn im Geschmack intensiver macht als weißfleischigen Fisch, denn Fett ist ein Geschmacksträger. 
Die Aufgabe, die Gewürze und Kräuter beim Lachs also haben, ist eine Abmilderung des fettigen Geschmacks. Zugleich muss ein Gewürz so intensiv sein, dass es gegen den aromatischen Lachs überhaupt eine Chance hat. Es eignen sich also intensive Aromen, wie Anis, Chili, Minze oder die beliebte Zitrone.
Lachs mit  geriebener Zitronenschale und etwas Salz eingerieben  aus dem Ofen geht nahezu immer. Und das gab es auch am Freitag bei uns (und später gegart mit etwas Sojasauce und Schwarzkümmel):




Zu Lachs passt allerdings auch sehr gut Gurke. Das scheint auf dem ersten Blick gegen das oben Geschriebene zu sprechen, die Erklärung ist aber einfach:
 Frischer Lachs besitzt ein leichtes Gurkenaroma, was auch erklärt warum er geräuchert oder roh super zum Gurkensalat passt, man ihn gebraten jedoch lieber zu Kartoffeln isst. 
 Beim Braten verflüchtigt sich das Gurkenaroma, und der erdige Charakter sowie die Röstaromen treten hervor, was Lachs dann zum idealen Begleiter von Erdknollen wie Kartoffeln macht. 

Oder auch Pastinaken, die wir als lowcarbfreundliche Variante der Kartoffel zu "Fish and Chips" bevorzugten.



Käse ist zu Lachs eher ungünstig, denn hier trifft fettig auf fettig, was das Gericht schwer und wenig aromatisch ausgefeilt macht. Kann man machen, wenn ein Zwiebelchutney mit von der Partie ist:



Mehr zu Aromen, tolle Rezepte und Bilder wird es nun im Laufe dieser Woche, im Lachsspecial, geben! Freut euch auf Gutes für Herz, Magen und Seele!
Schön dass ihr dabei seid!

Die Wren



Donnerstag, 10. November 2016

Was verstopft unser Abflussrohr?- Die Lösung stinkt gewaltig.


Leider steckte kein Kätzchen in unserem Küchenspüle-Abflussrohr, und wenn, dann wäre es vermutlich in einem schlechteren Zustand gewesen als das äußest niedliche Kitten auf diesem Bild, welches lebensfroh aus der Röhre schaut.
Der erste Handwerker, der unsere heiligen Hallen betrat, schaute IN die Röhre und das ist sowohl im übertragenden als auch wortwörtlichen Sinne gemeint. Denn als er in die Röhre blickte, sah er, dass er nichts sah. Gut für ihn, denn er konnte rasch weiter. Schlecht für uns, denn das hieß, dass da ein Profi ran musste. Profis zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, dass sie teuer sind und in zweiter Linie (wenn man Glück hat) dass sie ihr Handwerk wirklich gut beherrschen. Nun hätte ich das Geld lieber einem Profi für Weinherstellung oder Metzgerei überlassen, aber das konnte ich mir nunmal nicht aussuchen, denn die Spüle war dicht, und die Leitung unten im Keller kurz vorm Platzen.
Also warteten wir auf die Profis.
Diese kamen mit harten Geschützen und pusteten den Klumpen einfach aus dem Rohr,  hinein in den Keller.
Unsere Vermutungen waren ja im Vorfeld Richtung verwesende Ratte gegangen, da wir nun nicht gerade unsere Essenreste in der Spüle entsorgen.

Was dann aber bei der ganzen Aktion zum Vorschein kam, war ein gewaltiger Fettklumpen, der  mit sorgsam eingeschlossenen verwesenden Essensresten gespickt war, was den infernalischen Gestank erklärte. Hinterher rutschten, ebenfalls in den Keller, etwa 100 Liter Wasser, die der Fettpropf blockiert hatte. Der erfahrene Rohrreinigungsprofi datierte den Klumpen auf etwa ein Jahr, also muss sich das wohl langsam aufgebaut haben. Nicht so unwahrscheinlich, bedenkt man, dass das Rohr nen schmalen Durchmesser hat und wir Kokosöl verwenden, welches halt, kühlt es ab, fest wird.

Das Ende vom Lied? Ein Keller, der riecht, als wäre dort irgendetwas gestorben, angepisste Vermieter die ihr Zeug im Keller stehen hatten, und eine Rechnung noch nicht bekannten Ausmaßes.

Aber immerhin läuft das Wasser wieder, und in Zukunft werden alle Pfannen in denen gebraten wurde, nochmal extra mit Zewa ausgewischt.

Brauch ich nicht nochmal.
Echt nicht.

Wren

Mittwoch, 9. November 2016

Die Spannung steigt!- Der Zaunkönig bekommt endlich ein Gesicht!


Moah ich FREUE mich so!! Bald gibt es einen individuellen, tollen Header für The Big-FAT-LIFE! Da darf natürlich auch  der Zaunkönig nicht fehlen, seht ihr das Krönchen??? Seht ihr es?? Und er TSCHILPT!, der Zaunkönig!

Diesen kleinen Teaser auf das Endergebnis bekam ich soeben zu sehen, denn ich verfüge leider nicht über solche großartigen Zeichenfähigkeiten, ich kann nur quatschen, das dafür lange und ausdauernd. Achja, und Kochen, und Essen natürlich;).

Verantwortlich für diesen unglaublich süßen Ausschnitt ist die liebe Madame Graphisme *klickklick*     , welche sich bereit erklärte, einen Header für meinen kleinen Blog zu basteln!  Ich finde diesen Ausschnitt schon ziemlich cool und bin sehr gespannt und freudig auf das Endergebnis! 

Vielen lieben Dank liebe Madame Graphisme!!! Du kommst mal zum Essen rum und gehst erst wieder nach Hause, wenn du ROLLST:)

Ihr Blog ist im Übrigen sehr lesenswert:  Die Madame isst ebenfalls Low Carb und hat damit auch schon gut was an Gewicht abgeworfen. Dabei ist sie aber nicht päpstlicher als der Papst, sondern lässt auch mal 5 gerade sein, was sehr angenehm ist. Ihr Schreibstil ist äußerst unterhaltsam und spiegelt ihr chaotisch-gutes Wesen treffend wieder wie ich finde.
Also HOPP! Schaut mal auf den Blog!

Edit: Wer den fertigen Header sehen mag, schaut mal, der sitzt schon auf der Startseite;). Ging superschnell und sieht ja mal saugeil aus, oder?

Die Wren

Sonntag, 6. November 2016

Die Küche streikt?Egal! :CHEDDAR-FLADENBROT mit Frischkäse, getrockneten Tomaten und LAMMSCHINKEN [Low Carb/LCHF]


 Wir haben auf dem Markt einen hervorragenden Lammschinken gefunden. Um diesen geht es etwas weiter unten, ersteinmal möchte ich erklären, warum wir heute überhaupt Brotartiges statt Eintopf und Co. verspachtelt haben, denn Herbst ist bei mir immer "warme-Matschgerichte"- Zeit und für heute war eigentlich Indisch geplant. Ich sage es vorweg: Die Geschichte is'n bisl eklig, also wer das nicht lesen will, kann den folgenden Absatz überspringen und direkt zum Rezept scrollen:

Das UNHEIL begann eigentlich schon vor zwei Wochen. Damals fiel FREUND und mir ein leichter Geruch nach faulen Eiern auf, als wir aus unserer Wohnung im Obergeschoss des hübschen Fachwerkhauses nach unten gingen um das Haus zu verlassen. Nun hätte es ja sein können, dass unser Vermieter grad den Müll rausgebracht hat, Müll führt ja bisweilen ein seltsames Eigenleben mit spontaner Geruchsentwicklung, und so dachten wir uns nichts dabei. 
Das war  im  Nachhinein vermutlich dumm.
Gestern, auf'm Samstag,  floss das Wasser unserer Spüle nicht mehr ab. Jetzt haben wir ja ein Auffangsieb und Fett wandert ja bei uns eh nicht durch den Küchenabfluss, also war das tendenziell schon einmal seltsam. Die offensichtliche Verstopfung im Rohrsystem war jedoch nicht zu leugnen und so wurde beherzt gepümpelt, was kein Resultat erbrachte. Zumindest, bis ich die Tür zum Untergeschoss öffnete und mir ein infernalischer Gestank entgegenschlug. Drei Jahre gammelnder Eiersalat könnte mit Sicherheit nicht so einen Mief erzeugen, es war erbärmlich. Recherchen mit unserem Vermieter erbrachten die Ursache des olfaktorischen Wetterumschwungs: Im Keller war eine Leitung undicht, und da tropfte munter Abwasser raus. Anscheinend hatten vorherige Handwerker die verschobene Leitung mit einem Handtuch "abgedichtet", was unzureichend war und sich jetzt rächte. Jedenfalls war diese Leitung wohl unsere Abwasserleitung aus der Küche. Jetzt frage ich mich natürlich: WAS ZUM GEIER verstopft das Rohr, denn wir essen ja auch nichts, was gut aufquellen kann oder so, UND, WAS MIEFT DA so hart? Kreative Vorschläge werden gerne angenommen, morgen kommen die Handwerker und klären das Rätsel hoffentlich auf, UND reparieren das undichte Rohr.. denn genau daneben verlaufen Stromleitungen (Ich wollte schon Wintergrillen, aber nicht SO)

Jedenfalls funktioniert der Wasserablauf nicht und dementsprechend gab es kein indisches Curry, da ich den großen Pott nicht hätte Spülen können, und die Pfannen auch nicht, und ich wusste ja jetzt nicht, wann die Fachleute genau anrücken würden.

Tja und da bot sich halt ein schnelles Fladenbrot mit dem tollen, auf dem Markt erworbenen Lammschinken an. Das Fladenbrot ist aber auch generell gut, wenn man etwas "brotiges" haben möchte und es mal schnell gehen muss, denn die Zubereitung dauert etwa 15 Minuten und ist zudem supereinfach. Ich habe da noch italienische Kräuter reingemischt, aber ich könnte mir auch Koriander oder Petersilie da drin vorstellen. Die Tomaten machen die Kombi aromatisch rund, is klar.




Cheddar-Fladenbrot mit Lammschinken

Für das Fladenbrot:
250g geriebener Käse (Hier Cheddar, aber es geht auch jeder andere, oder Mischungen)
4 Eier
120g gemahlene Mandeln
1 Tl Backpulver
Gewürze nach Geschmack

Belag:
Frischkäse
getrocknete Tomaten in Öl
Lammschinken
Salz
Pfeffer

1. Alle Zutaten für das Brot gut vermengen.
2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und von dem "Teig" Handtellergroße Flatschen auf das Blech geben.
3. Im Ofen bei 200 ° Umluft etwa 10-15 Minuten backen (bis die Oberfläche schön goldbraun ist)
4. Kurz abkühlen lassen, mit Frischkäse bestreichen, Salzen und Pfeffern und mit Tomaten und Schinkenscheiben belegen.


Mach es dir schön! 
Deine Wren

Donnerstag, 3. November 2016

KÜRBIS-Nuss-PLÄTZCHEN - Für den Übergang zum Winter. Mit Zimt und Ingwer [Low Carb/LCHF]

FREUND wollte gerne Kekse essen. Da man Kekse aber normalerweise zur Weihnachtszeit bäckt, und diese noch nicht einmal ansatzsweise angefangen hat (wenn man die Geschäfte ignoriert, die da ja anderer Meinung sind. Offensichtlich), musste eine andere Lösung her. Und da ich grad auf dem Kürbistrip bin, habe ich einfach ein Blech Kürbisplätzchen mit tollen Gewürzen wie Zimt und Piment gebacken. Ganz nach Plätzchenart sind diese nicht knackig ( wie Kekse), aber saftig, und passen von daher super zum Kaffee für selbstbewusste Besser-Esser. Das Blech war jedenfalls ratzefatze weggeputzt. Fehlt eigentlich nur noch der selbstgemachte Glühwein, aber dafür ist es ja auf jeden Fall noch nicht kalt genug. Die Kekse gehen episch auf, also achte auf ausreichend Platz zwischen den Ballas vor dem Backen. Und der Teig ist superklebrig, angefeuchtete Hände helfen da weiter, nur als Tipp:).
Hast du schon Kekse gebacken?





Kürbis-Nuss-Plätzchen


Zutaten(für 30 Stück):

120g gemahlene Mandeln
120g gemahlene Haselnüsse
110g Butter
2 Eier
1Tl Backpulver
80g gebackener Kürbis (Hokkaido oder Butternut)
2 Tl Xucker
Messerspitze Zimt
Messerspitze Ingwer
Messerspitze Nelken
Messerspitze Piment
Prise Salz.

1. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren.
2. 30 kleine Bällchen formen und mit Abstand auf ein Blech platzieren.
3. Mit der Gabel plattdrücken.
4. etwa 25 Minuten (bis die Kekse gut braun sind) bei 180° Umluft backen.
5. Etwa 15 Minuten auskühlen lassen (die Kekse sind zunächst sehr zerbrechlich und müssen abkühlen).


Mach es dir schön
Deine Wren