Freitag, 30. Dezember 2016

Eine Geschichte vom Loslassen - 2016 ein Schei* Jahr?


Anfang 2016 schoss ich im Frankfurter Zoo dieses Bild. Ich nannte es "Prophezeiung", und konnte  nicht ahnen, wie gut es auf dieses Jahr passen würde. Ein Jahr der Umbrüche, der Unsicherheit und der Veränderung als einzige Konstante. Es starben viele berühmte Idole und Vorbilder, einige viel zu jung, die meisten unerwartet. Es geschahen Dinge wie der Brexit,  die wohl  niemand vorher für möglich gehalten hätte und das Gefühl in einem sicheren Gebäude der Menschrechte und der Demokratie zu leben, schwankte bedenklich.

" Was für ein Scheiß Jahr"

So tönte es schon bald von allen Seiten, und auch für mich war dieses Jahr nicht einfach: Durch den Studienwechsel zwanghaft entwurzelt war es nun meine Aufgabe, mich in der neuen Wahlheimat zurechtzufinden, neue Kontakte zu knüpfen und einfach weiter zu leben.


Das Schwierige dabei waren allerdings nicht das Knüpfen von neuen Kontakten, das Lernen von neuen Dingen, sondern das Loslassen: Das Loslassen von Erinnerungen, Gedanken, Vorwürfen und Einstellungen. Daran knabberte ich so ziemlich die erste Jahreshälfte und ich denke, damit war ich dieses Jahr nicht alleine.

"Lass los was dir nicht mehr dient"

Dieser Spruch klingt befreiend und nur zu gerne misten Menschen daraufhin aus, in ihrer Wohnung  und im Garten. Die Krux dabei ist, dass wahres Loslassen immer eine Unsicherheit bedeutet, die solange auftritt, bis man etwas für sich gefunden hat, mit dem man die Lücke füllen kann, die das Losgelassene hinterlässt. Loslassen bedeutet also nicht unbedingt, die 35 überzähligen Tassen im Schrank (ungewollte Analogie höhö) auszusortieren, sondern Gewohnheiten  und Denkmuster zu ändern. Und soll ich dir ganz ehrlich was sagen? Dafür war 2016 klasse!

2016 als ein Jahr der Chancen!

Diese vielen Umbrüche in der Politik, Gesellschaft und im sozialen Umfeld waren dieses Jahr anstrengend, aber sie boten und bieten auch zahlreiche Möglichkeiten aus der persönlichen Blase des Denken und Handelns, die jeder als Komfortzone kennt, hinauszuschauen, sich neu zu definieren, sich etwas zu trauen, mutig zu sein oder auch mal mehr zuzuhören, Aufmerksamer zu sein, etwas zu ändern. Sehen wir doch nicht nur die Katastrophen, sondern auch die Chancen, die daraus erwachsen!
Ich habe zum Beispiel ein Nebengewerbe gegründet und kann mittlerweile recht gut vom Texte schreiben und Bloggen leben, was ich nie für möglich gehalten hätte. Ich bin mutiger geworden in diesem Jahr, ich konnte säen und Früchte ernten in vielen Bereichen.



In diesem Jahr sind sicherlich viele Dinge passiert, welche beunruhigend sein können. Ich bin aber überzeugt davon, dass wir, wenn wir nur aufmerksam und wachsam sind und die Werte der Menschlichkeit hoch halten, Unheil verhindern können. Veränderungen sind nicht schlecht, die Welt verändert sich stetig und wir sind mitten drin.
Vielleicht ist es einfach an der Zeit, dass wir aus unserem Nest der Ängste, der Gewohnheit und vielleicht auch der Vorurteile und Bequemlichkeit aussteigen, und fliegen lernen!


FREUND und ich werden dieses turbulente Jahr bewusst verabschieden, mit heißem Holunderwein, zwei langen Wunderkerzen UND den Vorurteilen und Gewohnheiten, die wir im Jahre 2016 belassen, also für 2017 loslassen möchten. Für  jede Gewohnheit wird ein kleines Stück Garn an die Wunderkerze gebunden und diese zum Jahreswechsel abgebrannt.
Und wisst ihr was? ich bin sicher dass wir die so entstandenen Lücken 2017 mit wunderbaren Erlebnissen und viel Freude füllen werden!
In diesem Sinne: Mut zur Lücke und einen guten Rutsch!

Eure Wren

Montag, 26. Dezember 2016

Von Jul, Weihnachten und der Geburt des Lichtes


Dieser Beitrag könnte Werbung enthalten// Schon lange, bevor die Christen Weihnachten und Heiligabend einführten, feierten die Menschen eine Geburt zu dieser Zeit, wenn auch nicht am 24., sondern in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember. Und auch, wenn sich beide Glaubensrichtungen in vielen Punkten unterscheiden mögen, so  ist die Botschaft dieser Geburt dieselbe: Es wird ein neues Licht in die Welt gebracht, welches vom Ende des langen Winters kündet und Wärme in die Herzen der Menschen bringt.
Was man heute im Christentum Weihnachten nennt, nannte man zu jener Zeit "Jul". Auch heute noch wird Jul in vielen paganen Traditionen gefeiert, und da ich als Biologin der Natur und ihren Kreisläufen generell, und alten Traditionen im Speziellen sehr angetan bin, feierten auch wir dieses Jahr , wie die Jahre zuvor schon, vor dem christlichen Weihnachten dieses Fest des neuen Lichtes. Denn an Jul wird der neue Sonnengott, und somit das Licht, von der großen Erdmutter geboren, genau in der längsten Nacht des sterbenden Jahres. Somit verspricht diese Nacht die wiederkehrende Wärme nach der Kälte des Winters und ruhendes Leben unter der Dunkelheit der Schneedecke.


Traditionell beginnt das Julfest im Dunkeln, es werden alte Geschichten gelesen und den bereits Verstorbenen und der Ahnen gedacht. Schließlich wird ein einzelnes Licht entzündet, das Symbol für den neugeborenen Sonnengott. An diesem werden, zumindest symbolisch, alle anderen Lichter  im Haus entzündet, bis die Wohnung hell erleuchtet ist. Nun folgt der festliche Teil: Ein Festmahl, mit Wein und guten Zutaten, Musik und ausgelassener Stimmung.

An diesem Jul konnten wir das Licht auf eine ganz besonders schöne Weise an unseren Tisch tragen: Mit einem Feuerlikör der Tiroler Kräuter-Destillerie . 
Nach dem feierlichen Entzünden des Jul-Lichtes entzündeten wir auch die gut gefüllten Gläser dieses feinen Kräuterlikörs, welcher mit zahlreichen Kräutern wie Zitwerwurzel und Tausendguldenkraut aufwartet. Der Likör passt einfach perfekt zum Anlass und zu der deftigen Wurst-Käse-Platte. Man kann ihn auch ruhig ein Weile brennen lassen, der Alkoholgehalt ist hoch genug und dem Geschmack wird auch nach 5 Minuten Brenndauer kein Abbruch getan. Ich habe ja schon öfter von solchen Feuerlikören gehört,  war aber bisher skeptisch was die Qualität betrifft. Diese ist in diesem Fall jedoch einwandfrei und so kann ich den Likör wärmstens weiterempfehlen. Absolut gut  um Stimmung zu machen und auch ein klein wenig Eindruck zu schinden. Vielen Dank für diese stimmungsvolle Beigabe zum Fest!


Ansonsten waren die Weihnachtstage bei uns bisher sehr ruhig und sehr verfressen, wie es halt sein muss. Zwar war es etwas seltsam, das erste Weihnachten nicht im Kreise der Familie zu verbringen, und wir haben viel an unsere Liebsten gedacht. Auf der anderen Seite  ist es aber auch sehr entspannend:
Wir haben liebe Freunde hier, schauen Animeserien, lesen viel, spielen Brettspiele und genießen einfach nur die freie Zeit. Mich hat natürlich passend zu den Semesterfeien eine Erkältung erwischt, die aber bereits auf dem Rückzug ist wie ich hoffe, immerhin möchte ich Morgen anständig meinen 30. Geburtstag begehen:).


 Unseren Baum haben wir eher Traditionell geschmückt: Ohne viele Kugeln dafür mit Holz und Metallanhängern, etwas Engelshaar und Süßigkeiten.



Zu Essen gab s natürlich reichlich. Ich hatte mir schon Tage vorher um die Dekoration Gedanken gemacht und diese dann mit tatkräftiger Hilfe aller Beteiligten in Gold , Rot und Weiß umgesetzt.


Als Aperitif gab es einen alkoholfreien Birnenpunsch, und als Vorspeise Leberpasteten mit schwarzen Nüssen und Feldsalat, zu welcher mich der Blog von Arthurs Tochter kocht inspiriert hatte. Ich habe vorher tatsächlich noch nie was von schwarzen Nüssen gehört.  Dafür werden Walnüsse grün geerntet und dann laaaaaange in Sirup mit Kräuterm eingelegt. 
Für den Hauptgang brachte J. eine Ente mit, welche er am 24. Morgens fachgerecht zubereitete. Der fertige Vogel wurde mit Maronensauce, Pastinakenpommes, Rotkraut und FREUNDs weltbesten schlesischen Klößen serviert. Diese Klöße sind SO gut und fein von der Konsistenz, dass sie sogar eingefleischte Kloßgegner überzeugen. Ist diese Vertiefung in der Mitte nicht niedlich? FREUND meinte, er weiß zwar nicht, wozu diese dient, aber ohne schmecken sie anders. Das ist doch Tradition vom Feinsten oder?



Vom Dessert ( Vanilleeis mit Schokokruste ( Low carb)) gibt es leider kein Bild, da es so schnell weggeputzt war ;).

Ich hoffe, ihr habt Weihnachten bisher gut,  fröhlich und ohne Vorkommnisse der negativen Art verbracht  und seid reich beschenkt worden!

Frohe Weihnachten!
Wren

Sonntag, 11. Dezember 2016

Der Winter-Wonderland-WILDBURGER zum 3. Advent [LowCarb]


"Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit"- Heinz Erhardt.

Und gerade, weil das Reh ja so gerne springt, schmeckt es uns so gut, besonders im Winter mit dicker brauner Soße, Preiselbeeren und feinem Wintergemüse. Dieser  dekadente Burger feiert das sprungfreudige Getier auf eine ganz andere Weise: Als Pattie gebraten, kombiniert mit Sahnezwiebeln, Pflaumenketchup, Raclettekäse und würzigem Rucola geben wir dem traditionellen Wildgericht ein neues Gewand das sich durchaus sehen lassen kann, und der Geschmack? Grandios!



Wichtig ist es hierbei, anteilig zum  Rehfleisch, das man durch den Fleischwolf ziehen will, etwa 15% Schweinespeck mit dazu zu geben, sonst wird der Burger nämlich Pupstrocken, und das wollen wir nicht, wir wollen Geschmack und Saftigkeit.Und ganz wichtig: Patties nicht vor dem Braten Salzen, erst nach dem Braten, sonst schrumpfen die fleißig.



Fertig Präpariert sieht das gute Stück dann so aus, eine ordentliche Portion, die jeden hungrigen Magen besänftigt. Im Übrigen habe ich mir mal meine tollen Fotofunzeln ausgepackt, weil  dezent an der Qualität meiner Bilder rumgemotzt wurde, was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann. Jetzt sind alle blind von den grellen Birnen, aber hauptsache, die Bilder sind gut *höhö*

 Jetzt fehlt ja nur noch das passende Getränk,und was passt zu so einem Menü besser, also so ein richtig, RICHTIG guter Winterpunsch. Den bekam ich von meiner liebsten Schwester zu Weihnachten geschenkt. Ehrensache, dass ich bereits heute Mittag Mandarinenscheibchen darin einlegte. Der Punsch war lecker, nicht gezuckert und voll mit all den guten Gewürzen der Weihnachtszeit, tolltolltoll!







Der Winter-Wonderland-Wildburger


Zutaten (für 2 Personen):

Buns:
100g gemahlene Mandeln
20g Kokosmehl
1/2 Packung Backpulver
200g geriebener Käse
1 Ei
Etwas Salz

Patties:
400g Hirschsteak
50g Schweinespeck geräuchert
1/2 Tl Wildgewürz
1El Worcestershire-Sauce

Pflaumenketchup:
50g Pflaumenmarmelade  (mit Erythrit, gibts z.b. bei simplyketo)
50g Ketchup selbstgemacht (mit Xylit)
1/2 Teelöffel Senf

Sahnezwiebeln:
4 rote Zwiebeln
50ml Sahne
1El Kerrygold-Butter

4 Scheiben Raclette-Käse
Rucola
Mayonaise
Steinpilzöl (wer mag)

1. Für die Buns alle Zutaten gut verkneten. Zwei große Buns formen und bei 180° etwa 25-30 Minuten in den Ofen. Abkühlen lassen.
2. Hirsch und Speck durch den Fleischwolf drehen, mit Worcestershiresauce und Wildgewürz vermengen, für etwa 20 Minuten in dem Kühlschrank stellen zum Durchziehen.

3.Zwiebeln in Ringe schneiden, in Butter etwa 15 Minuten auf mittlerer Hitze braten. Sahne dazugeben und langsam einkochen lassen bis die Zwiebeln  sämig sind.

4. Aus dem Hackfleisch zwei große Patties formen, in einer heißen Pfanne mit etwas Butter etwa 4 Minuten von jeder Seite anbraten. Ofen auf 180°C vorheizen , Patties auf mittlerer Schiene 5 Minuten mit jeweils 2 Scheiben Raclette-Käse überbacken.

5. Rucola waschen und trocknen. Ketchup zusammenmischen.

6.Anrichten: Bürgerbuns mittig durchschneiden. Die untere Hälfte mit etwas Mayo bestreichen, eine Handvoll Rucola darauf, mit Salz und Steinpilzöl beträufeln. Als nächstes den Pattie darauf schichten, mit Zwiebeln deckeln. Die Obere Bunhälfte großzügig mit Ketschup bestreichen, Rucola drauf und auf das Pattie setzen. Mit einem Holzstäbchen fixieren.

Guten Appetit!!



Samstag, 10. Dezember 2016

Freitagsfüller #399 und willkommen Pfannenliebling!



Der geneigte Leser weiß ja bereits von meiner persönlichen Blogtradition: Jeder neue Leser wird mit einem extra Bild begrüßt. Ich freue mich dementsprechend die Bloggerinnen von PFANNENLIEBLING hier auf meinem kleinen Blog begrüßen zu dürfen! Herzlich Willkommen!  Das Bild , das ich hier ausgewählt habe, ist unsere große gusseiserne Pfanne (genannt "Mutti") mit einer nicht zu verachtenden Portion indischem Chicken Korma darin. Currys sehen in der Regel nicht schön aus, schmecken aber grandios und am besten aus einer großen Pfanne.

Des Weiteren wurde der Wunsch nach einer Fortsetzung der Freitagsfüller-Tradition laut und so mag ich diesem Wunsch gerne nachkommen, auf dass ihr , immer Freitags (oder Samstags), ein wenig mehr über mich erfahrt:).

1.  Es gibt Tage, da fühle ich mich  überwältigt von der Bloggergemeinschaft, den tollen Bekanntschaften und den vielen Leuten die man trifft. Erst gestern wieder auf FB ein Konzept quasi auf den Weg gebracht auf das ich mich schon SEHR freue. 

2.   Kaffee und ich, wir verstehen uns gut .

3.   Ich finde es unterhaltsam, zuzuschauen, wie die Amseln so ballförmig aufgeplustert in den Bäumen sitzen und herumhüpfen, das ist echt urkomisch. Achja, und Gespräche im Bus auf dem Weg zur Uni, der Burner, ich hoffe ich war früher nicht so peinlich.

4.   Grad in dieser stressigen Zeit vor Weihnachten lohnt es sich durchaus mal, inne zu halten und die Perspektive zu wechseln: brauche ich z.b. WIRKLICH ein komplett durchgetaktetes Weihnachtsmenü? (und das sage ICH als Foodblogger).


5.   Mandarinen sind meine heimliche Leidenschaft. Früher habe ich, zum Leidwesen meiner Mutter, ganze Netze an einem Nachmittag weginhaliert. Und Auch jetzt landet ein Karton mit Mandarinen pro Woche im Einkaufswagen. Die kleinen orangenen Ballas gehören für mich einfach dazu.

6.   Ich mag Geschenke einpacken, bin leider dahingehend aber nur mäßig talentiert. In meiner Vorstellung sieht das immer schöner aus. Inzwischen versuche ich den abenteuerlichen Verpackungsstil mit viel Blinbling und Glitzer auszugleichen.

7.  Was das Wochenende angeht, heute  gestern Abend freute ich mich auf Schlafen, war ne harte Woche, morgen  heute habe ich   Einkaufen , saubermachen und Artikel schreiben geplant und Sonntag möchte ich den besten winterlichen Wildburger der Welt bauen! Natürlich Low Carb! Achso, und mein Kabel für die Kamera wiederfinden wäre irgendwie gut. Kennt ihr das, wenn man aufräumt und ALLES ist weg? *hrmpf* . Dabei habe ich noch nen Backbeitrag in der Pipeline, aber an die Bilder ist zur Zeit kein Rankommen. Ideen für eine erfolgreiche Findung immer her!


Einen tollen 3. Advent!
Wren

Dienstag, 6. Dezember 2016

Aus dem Rausch heraus zum Nikolaus


Ja nicht was ihr jetzt  denkt. Was dem Gerstensaft "kein Bier vor vier " ist, ist dem Glühwein " Kein Glüh zu früh" sprich: Nicht vor Dunkel, was zugegebenermaßen zu dieser Jahreszeit nicht allzu schwer ist, aber dennoch zu beachten. Gemeint ist HEUTE und hier jedenfalls der Backrausch. In selbigem befinden ich und FREUND uns gerade, und deswegen gibt es heute auch nur ein kurzes Gewürzintermezzo, bevor ich euch Morgen die Ergebnisse der Backerei präsentiere (oder auch nicht, denn es liefen schon wieder so ein, zwei Dinge nicht wie sie sollten)

Jedenfalls habe ich von meinem Papa einen Just-Spices-Adventskalender bekommen und im selbigen befanden sich  unter anderem zwei Gewürztütchen: Glühweingewürz (von glücklichen Glühen) und ein fruchtiges Reisgewürz. Da ich noch zwei volle Pötte Glühweingewürz habe , und Reis halt nicht esse, habe ich mit diesen beiden Gewürzen das gemacht, was man halt mit solchen kleinen Mengen macht: Ich habe sie gezuckert und gesalzen.


Genauer gesagt, habe ich aus dem Reisgewürz, welches sich hauptsächlich aus Zitrusfrüchten zusammensetzt, ein Zitrussalz gebaut (ganz rechts), und aus dem Glühweingewürz GlühXucker (ganz links). Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Gefäß nehmen, nach Gutdünken Gewürz und Xucker oder Salz rein, schütteln, fertig. Ist auchn tolles Geschenk. Geht mit vielen Gewürzen unterschiedlich gut. Einfach ausprobieren und die besten Kombis gerne in die Kommentare hauen!


 Mittig habe  ich Vanille-Xucker angesetzt, denn die Schoten bleiben beim Backen ja immer über. Statt diese dann wegzuwerfen, kann man auch ein Glas mit Xucker füllen, die Schoten kleinschnibbeln und unterrühren, denn die haben ja immer noch ihr volles Aroma und sind viel zu schade für die Tonne.

Und wer sich noch fragt, was es für mich zum Nikolaus gab, Tadddaa! ein Stück Nostalgie von dem besten FREUND überhaupt:

Ja, Das ist ein Playmobiladventskalender und ja, ich weiß, ich werde sehr bald zum zweiten mal 29 (genau gesagt am 27.12.), aber das is mir Wurst. Früher hatte ich einen riesigen Playmobilwald, wo Tiger, Fuchs und Elefant (und natürlich ein Einhorn! Ja, ihr Hipster, ich fand Einhörner schon FRÜHER toll als ihr) einträchtig zusammen lebten. Da kommen wirklich Erinnerungen hoch, toll für das innere Kind <3. Und beim Zusammenbauen kann man dann gleich über eine kindgerechte Abfolge der Türchen reden ( es war am 4. z.b. ein Vogelhäuschen drin und erst am 5. die Vögel, das geht doch nicht, oder?).

Was war bei euch im Stiefel?

Einen schönen Nikolaustag!

Eure
Wren

Sonntag, 4. Dezember 2016

Wenn Mond und Venus in einer Linie stehen - Mit Elchen, Pferden und Einhörnern in den 2. Advent


Einen wunderschönen 2. Advent liebe Leser! Wahnsinn wie schnell die Zeit rennt. Da braucht es, neben der Planung für Geschenke und das Weihnachtsmenü, auch Zeit zur Einstimmung auf das Fest. Und was könnte da besser sein, als ein Gang über den Weihnachtsmarkt! Und so tourten FREUND und ich gestern los, und, stoppten gleich am Anfang, den etwas abseits von der üblichen Winter- Klimbim-Fressmeile stand eine Ansammlung kleiner roter Hütten sowie der Foodtruck von Svensk Catering , die ohne scheiß den legendärsten Elchburger überhaupt produzieren. Streetfood vom Feinsten!  Aber ich schweife ab, denn eigentlich geht es ja um die kleine rote Hütte NEBEN dem Truck (die aber zum selbigen dazugehört) und unglaublich niedlichen schwedischen Weihnachtschmuck verkauft, Schaut mal wie toll:










Wunderschön oder? am Meisten angetan haben es mir die roten Sterne, Tannenbäume und das kleine rote Pferdchen, einfach nur niedlich ohne Ende ! Also, wenn ihr zufällig mal in der Nähe seid, von Gießen, in der Weihnachtszeit, dann besucht mal das kleine rote Weihnachtsdorf beim Karstadt und schickt mir Weinachtsdeko haut euch nen Burger rein und kauft feine Dinge für das schönste Weihnachtsfest. Ist mal was anderes und lohnt sich !Bilder vom Besuch gerne in die Kommentare!


Ich konnte natürlich nicht weiter, ohne mir irgendetwas mitzunehmen und habe mir  das Letzte ( was hab ich ein Glück!)  hölzerne Buttermesser unter den Nagel gerissen:


Ich komme aber unter Garantie nochmal zurück, wenn klar ist, wie groß unser Budget für den Baumschmuck ist.

Ansonsten habe ich am Keksausstecherstand noch einen trendigen Ausstecher ergattert, denn Frau muss ja mit der Zeit gehen:


Und wer jetzt glaubt, dass ich zu viel Glühwein hatte, wegen dem Mond und der Venus und so.... . Tja, da kann ich nur sagen, guck mal:


Wofür das ein Zeichen sein könnte, könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben!

Einen tollen 2. Advent ihr Lieben!

Eure
Wren

Freitag, 2. Dezember 2016

GRAVED LACHS selber machen, UND: Im Advent angekommen.


Zunächst wünsche ich euch einen tollen ersten Advent! Heute wurde bereits das zweite Türchen im Kalender geöffnet, und auch bei uns kehrt jetzt etwas Ruhe ein. 
Durch diese Bandscheibengeschichte habe ich in der Uni sehr oft gefehlt in den letzten Wochen. Und da man bei einigen Seminaren nur 1-2 mal abwesend sein darf (trotz Attest), habe ich die letzten zwei Wochen mit Zusatzaufgaben wie Referaten oder Zusatzhausarbeiten verbracht, um die Fehltermine auszugleichen. Bei 8 Seminaren kommt da gut etwas zusammen und es war kein Spaß.  Darunter litt dann alles andere: Mein Job, FREUND, Ich, und natürlich die Weihnachtstimmung. Ich muss aber sagen, dass ich jobtechnisch die besten  Auftraggeber der Welt habe (und FREUND ist ja eh einsame Spitze), so dass es von dieser Seite aus keinen Stress gab, dafür aber Rechnungen von der Krankenkasse zwecks Zuzahlung. Außerdem hat es mein Simply-Keto-Adventskalender mit konformen Leckereien wegen eine Fehlers des Verpackungsservices nicht zu mir geschafft was mich ziemlich traurig machte, denn was ist Weihnachten ohne einen Adventskalender mit leckerem Zeug?  Es kam jetzt also alles zusammen irgendwie, ich fühlte mich ein wenig vom Leben veräppelt.

Da braucht es dann etwas Gutes. Und Gutes im Doppelpack hatte ich ja in Lachsform erhalten.

Wenn man soviel Lachs auf einem Haufen hat, dann bietet es sich ja geradezu an, selber frisch zu beizen, was nichts anderes heißt, als Lachsfilets zu marinieren und sie dadurch haltbar zu machen.


Die Methode ist wirklich völlig einfach, was ich nicht gedacht hätte. So einfach sogar, dass ich mir meinen Graved Lachs in Zukunft wohl immer selber machen werde.

Man braucht im Wesentlichen Zucker und Salz im Verhältnis 1:3, etwas Flüssigkeit (Zitronensaft oder Alkohol) und Kräuter, die man mit in die Zuckersalzmischung haut, damit der Lachs Geschmack hat.

Auf ein Stück Klarsichtfolie kommt die Hälfte der Salz-Zucker-Gewürzmischung, und darauf dann, mit der Hautseite, der frische Lachs. Den Rest der Mischung großzügig  auf dem Lachs verteilen, er sollte schon gut bedeckt sein. Flüssigkeit drauf, alles festdrücken und dann fest in Klarsichtfolie wickeln und in einer Auflaufform in den Kühlschrank stellen. Pro Tag 2 Mal wenden.



Die Zuckersalzmischung entzieht dem Fisch Feuchtigkeit, das Fleisch wird richtig fest und die Kräuter können schön einziehen. Nach 2-3 Tagen ist euer Filet fertig. Ihr schabt dann die Marinade ab und könnt den Lachs direkt aufschneiden:


Hier habe ich die klassische Variante genommen.

 Graved Lachs mit Dill:


  • 1:3 ZuckerSalzMischung
  • 1 Bund frischer Dill
  • 3 El Zitronensaft
Eine tolle Variante mit roter Beete und Gin (Bild gaaanz oben) habe ich von Leckerhoch2    übernommen und etwas abgewandelt. So habe ich statt frischer roter Beete notgedrungen (denn PLÖTZLICH War keine mehr da!!) eingelegte Beete genommen. Dadurch wurde aber die rosa Färbung nach dem Marinieren intensiver! Die Beete hat im Übrigen nur den farbgebenden Zweck, rauszuschmecken ist sie am Ende nicht.

Graved Lachs mit Gin und roter Beete:
  • 1:3ZuckerSalzMischung
  • rote Beete-Scheiben, die auf die Mischung gelegt werden
  • 3El Orangengin (gibts bei Rewe)

Den tollen Lachs haben wir dann auch mit Freunden zusammen direkt weggehauen. Als Unterlage dienten die Burgerbrötchen vom letzten Beitrag (frisch gebacken, selbes Rezept) und natürlich gute Kerrygoldbutter. Dazu  ein  feiner Feigensenf , was will man mehr?




Was habt ihr denn eigentlich so für Adventskalender? Und war war hinter den ersten 2 Türchen?

Mach es dir schön!

Deine Wren