Sonntag, 15. Oktober 2017

Die tägliche Amsel - die Amselkalypse und WELCOME ASTHI!

Amselorakel
  
Die AMSELKALYPSE, sie ist NAHE! 

Hab ich zumindest gehört. Aber was das sein soll? Das Amselorakel war sich nicht sicher. Und amsel spreche ich auch nicht, also können wir nur abwarten.

Jedenfalls:
Gutes Bild für Halloween, oder? Feiert das hier wer? wenn ja, wie? Ich habs ja nicht so mit diesen Amerikaimporten, aber ich bin ja neugierig.

WELCOME-NEWS:
 Es sind schon wieder zwei neue Mitglieder in den Club der geschmacksfanatischen Kulinariker, sprich: meinen Blog, eingetreten, und da möchte ich natürlich mit dem obligatorischen Bild auch nicht allzu lange hinterherhängen, denn in diesem Blog ist es Tradition, einen neuen Leser mit einem privatpersönlichen Begrüßungsbild zu beglücken. ASTHI, du wolltest einen "coolen Vogel", ich hoffe, dieser ist cool genug für dich:


Geschossen -nur mit der Kamera, versteht sich- habe ich dieses hübsche Exemplar auf dem Weg zur Uni, wo es auf einem Dach saß und im Begriff war, abzuheben.
Liebe Asthi, schön dass du hier bist, mach es dir bequem und viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Diskutieren! 

KULINARISCHE NEWS:
 FREUND und ich waren das Wochenende auf der Streetfoodtour Gießen!
Wem das bekannt vorkommt, JA, wir waren schonmal im März da, nachzulesen hier:


sowie hier:


Es gab allerdings einige neue Stände, altbekannte Trucks mit neuen Ideen und ansonsten wieder viel Spaß und einige gute Gespräche.

Der Beitrag über die aktuelle Tour gibt es im Laufe der Woche, sobald ich die Bilder ausgewertet habe.


*Tüdelüüü*

Wren





Raclette, Zwiebelchutney, Süßkartoffelpü - [Letztes Jahr um diese Zeit]


Was habe ich eigentlich im letzten Jahr im Oktober so getrieben? Einiges! Der Post vom 16.10.2016 erzählt vom Raclette, Süßkartoffelmus und Zwiebelchutney, schau mal rein:

Raclette - Ein HOCH auf die Vielfalt!

Einen schönen Sonntag!

Wren

Freitag, 13. Oktober 2017

Hauptgericht: Entenbrust mit Apple-Pie-Cheddar auf Pfifferlingen mit Pastinakenkroketten [FESTtagsSCHMAUS]


"Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, werd' ich sie verschonen? hm,hm,hm hmmm..... NE!"
- Bodo Wartke "Der Vogelfänger"

Als ich auf dem Wochenmarkt die kleinen Entenbrüstchen (die Erpel haben wesentlich größere Brüste, was ne verkehrte Welt, wa?) sah, wusste ich sofort: Die müssen mit!
 Ente oder Gans sind als Festtagsschmaus ja bekannt und beliebt,  gerne auch gefüllt. 
Heute habe ich eine Version der Füllung für euch abseits von Maronen und Pflaumen mit Toast: Apple-Pie-Cheddar.

Das mittlerweile recht "kleine" Stück Apple-Pie-Cheddar

  Apple-Pie-Cheddar, das ist ein Cheddar mit Äpfeln, Zimt und Rosinen aus Irland, beim Rewe an der Käsetheke entdeckt und eingepackt, das GANZE Stück, denn Cheddar wird ja mit dem Alter eigentlich nur besser und was bitte gibt es denn genialeres als einen KÄSE mit Winteraroma für die Winterküche?
Siehste, das hab ich auch gedacht und direkt die Entenbrüste damit gefüllt.

Leute! besser geht es fast nicht: Ein Traum vom saftiger Ente, schmelzendem Käse und den uralten bewährten Aromen von Zimt und Apfel, da braucht es einfach nicht mehr. Ein schwerer Käse wäre hier zu fettig und täte dem Federvieh nichts Gutes, aber dieser süße Cheddar  ist ein Träumchen zu allen fettigen Fleischsorten und Ente ist da ja ganz oben mit dabei.

Was gibt es als Beilage? Die Frage stellte sich mir fast nicht, denn aromatechnisch ist es im Herbst fast Pflicht, zu fettem Fleisch Pilze zu essen. Der Grund ist einfach: Die geschmackliche Qualität von Pilzen wird durch tierisches Fett enorm aufgewertet, während die Pilze mit ihren erdigen Noten jedem Fleisch einen Hauch von wildem Wald verleihen. Beide vereinen die fleischige Textur. Probiert es aus, ihr werdet es nicht bereuen!

 Auf dem Markt gab es dann auch allerlei von Pilzen: Steinpilze, Kräuterseitlinge, Pfifferlinge. Letztere sahen besonders gut aus und kamen direkt mit.


 Pfifferlinge sind zudem farblich schön und es gibt da auch noch einen Trick und ich hatte die Trickzutat grad noch da: Petersilie!
Wenn du frische Petersilie nach dem Braten durch die Pfifferlingpfanne rührst, hast du beim Essen fast das Gefühl über eine grüne Waldwiese zu spazieren, denn das Kraut fügt den erdigen Pilzen grasige Noten  hinzu. Um das Ganze nicht zu sehr zu stören, habe ich als würzigen Begleiter rosa Pfeffer gewählt, den du bitte nicht mit anbrätst (sonst verbrennt er), sondern im Anschluss über das Gericht gibst.



Die dritte Komponente im Bunde ist die Pastinakenkrokette, meine Hommage ans LCHF und verdrängtes Wintergemüse, denn die Pastinake ist superaromatisch und verdient es nicht, ein Nischendasein zu führen. 

Und mit Eigelb, Flohsamenschalen, Muskat und guter Butter werden diese Kroketten genauso cremig wie aus Kartoffeln. 15 Minuten im Ofen gebräunt, ist die Außenhülle knackig und das Innere samtig-cremig.
 Das Aroma der Pastinake hat im gekochten Zustand Nuancen von Petersilie und leichter "Erdigkeit", was sie zum perfekten Begleiter für die Pilze macht (außerdem auch Banane, was dieses Wurzelgemüse auch für Nachtische qualifiziert). Die cremige Füllung der Kroketten saugt zudem auf dem Teller das Entenfett auf, so dass nichts davon wegkommt was auch eine echte Schande wäre...

Für die säuerliche Note letztendlich sorgt ein Teelöffel Johannisbeergelee, hier meisterhaft zubereitet von der Mutter von Kumpel M., ich liebe dieses Gelee!

Ihr wollt dieses Hauptgericht nachkochen? Kein Problem, hier ist das Rezept aus meiner Experimentalküche!


 Entenbrust mit Apple-Pie-Cheddar auf Pfifferlingen mit Pastinakenkroketten


Zutaten (für 2 Personen):
Ente
2 Entenbrüste a je 250g
50g Apple-Pie-Cheddar
1El Honig (besonders geil ist hier Orangenhonig, Waldhonig, oder Honig mit schwarzen Knoblauch, hauptsache würzig, also kein Akazienhonig, der ist zu lau)
Salz, Pfeffer

Pastinakenkroketten:
500g Pastinaken
2 Eigelb (1 für die spätere Glasur)
1 Ei
1TL Flohsamenschalen
30g geriebener Hartkäse (kein Pulver, frisch bitte)
Muskat
Salz 
Pfeffer
20g Butter 

Pfifferlinge
200g Pfifferlinge
2 Schalotten
1 Handvoll Petersilie
Roter Pfeffer
Salz

Johannisbeergelee

Zubereitung:
  1. Pastinaken schälen und weich kochen.Stampfen. Alle übrigen Zutaten AUßER 1 DER EIGELBE, daruntermischen. Backofen auf 180° Umluft vorheizen
  2. Krokettenmasse in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech Kroketten in Wunschgröße spritzen. Mit Eigelb bestreichen.
  3. Entenbrust von beiden Seiten in einer Pfanne scharf anbraten, dann in eine Auflaufform geben (mit der Haut nach unten) und etwa 20 Minuten im Ofen rosig garen.
  4. In dem Entenfett in der Pfanne Zwiebeln glasig braten. Pfifferlinge putzen.
  5. Enten aus dem Ofen nehmen. mit einem Messer längs eine  Öffnung in die Ente schneiden(nicht DURCHschneiden) und mit je 25g Käse füllen. Brüste (von der Ente) in Alufolie  wickeln und nachgaren lassen.
  6. Pastinakenkroketten 15- 20 Minuten im Ofen goldbraun garen.
  7.  Ente in Alufolie nochmals 5 Minuten in den Ofen stellen damit der Käse schmilzt. Pfifferlinge in der Pfanne mit den Zwiebeln anbraten, salzen und gehackte Petersile unterrühren, auf  Tellern anrichten, mit rosa Pfeffer bestreuen.
  8. Entenbrust auf der Hautseite mit Honig bestreichen, mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden, auf den Pfifferlingen anrichten.
  9. Pastinakenkroketten hinzufügen und jeweils zusätzlich einen TL Johannisbbergelee auf den Teller geben.
Guten APPETIT! 

*Tüdelüüüü*
Wren



Donnerstag, 12. Oktober 2017

WILLKOMMEN BOESES KEKSI!

Eine skeptische Taube ist skeptisch
Meine treuen Leser kennen bereits diese Tradition: Jeder, der mir unter "Die Weltbesten Leser" folgt, bekommt hier im Blog ein Begrüßungsbild.

Liebes BOESES KEKSI (was'n Name, wo kommt der her?), willkommen auf diesem Blog, mach es dir bequem, Kekse, Steak und heiße Getränke stehen bereit, schön dass du hier dabei bist!

Dein Bild ist die "skeptische Taube", welche sich zum Zeitpunkt des Photos nicht ganz sicher war, ob sie abhauen sollte oder nicht.

Ich hoffe, du haust nicht wieder ab *zwinker* und bei Skepsis, Anregungen und Lobbedürnis ist viel Platz im Kommentarfeld oder Emailpostfach:)

*Tüdelüüüü*
Wren

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Vorspeise: Pastinakenpuffer mit Zander im Lardo-Mantel auf Petersiliencreme [FESTtagsSCHMAUS]


"Es wird dunkel, es wird kalt, schnell,schnell, die Gäste kommen bald!
Mag auch das Wetter nicht behagen, wir wärmen Seele, Herz und Magen!
Hört wie es klappert, dampft und zischt,
Kommt rasch, es wird gleich aufgetischt!"
-Wren, in völliger kulinarischer Euphorie


Das Winterhalbjahr ist für mich seit jeher die Zeit der Gemütlichkeit, der dampfenden Schmorgerichte und der heißen Getränke. Aber vor allem eine Zeit der Geselligkeit, der Festessen, um Seele und Magen zu wärmen, wenn es draußen dunkel und kalt ist.

Und weil ich weiß, sehr gut sogar, dass ein Festessen Vorbereitung braucht, gibt es in der Kategorie "Festtagsschmaus" Gerichte zum Angeben bei den großen, oder auch kleinen, Gelagen.
Hier wird oft etwas mehr Vorbereitung benötigt, aber es lohnt sich, denn nur die beste Rezepte aus meiner Experimentalküche schaffen es in diese Kategorie.

Fangen wir also mit einer Vorspeise an. Der eindeutige Star dieses Abends ist der Lardo. Was Lardo ist? Sagen wir es mal so:

Fein geschnittener Lardo

Wenn es einen anbetungswürdigen Speck auf diesem Planeten gibt, dann ist es eindeutig der italienische Lardo. Nur wenige Betriebe in Italien stellen diesen würzigen Speck noch her und mittlerweile darf auch nur der Lardo aus der Region so genannt werden. Dieser Speck wird 6-9 Monate, mit allerhand schmackhaften Kräutern wie Wacholder und Zimt eingerieben, in speziellen Wannen gelagert um zu reifen.

Das Ergebnis ist ein Speck der auf der Zunge schmilzt und dabei ein Aroma von Gewürzen entfaltet wie man sie niemals in Verbindung mit Speck für möglich gehalten hätte.
Am genialsten kommt Lardo in hauchdünnen Scheibchen auf getoasteten Baguettescheiben, wo  nach dem Backen kurz etwas Knofi drübergeschubbert wurde. 

Dass ich ihn mit Fisch in den Ofen schiebe, mögen manche schon fast als Blasphemie sehen, jedoch braucht Fisch nicht lange zum Garen und der würzige Speck gibt dem Zander den absoluten Aromakick, sowie das richtige Maß an Fett, also erst ausprobieren und dann urteilen!

Ich habe meinen Lardo (200g für knapp 15 Euro) beim italienischen Markt hier in Gießen letzte Woche erstanden (Meiiinn Schaahaaatzzzzz). Es gibt ihn aber auch online z.b. bei Dinses Culinarium. Wer ihn nicht kennt: UNBEDINGT probieren.

Pastinakenpuffermischung

Pastinaken zu Puffern zu verarbeiten, auf diese Idee bin ich lange nicht gekommen, dabei gabs hier doch auch schon öfter Möhrenpuffer, warum also nicht? Statt mir aber einen Wolf zu reiben (Pastinaken sind hart) habe ich die Wurzeln durch die Küchenmaschine gedreht, geht auch. 
Ich denke ich werde die jetzt öfter machen, das Aroma ist grandios gut.

Alles in allem eine runde, frische Vorspeise: Die süßliche Pastinake trifft hier auf würzig-frische Petersilie und das Umami des Lardo, dessen Fettigkeit durch den leichten Zander abgemildert wird.




Pastinakenpuffer mit Zander im Lardomantel auf Petersiliencreme

Als Vorspeise für 4 Personen (8 Puffer):

 Puffer:
400g Pastinaken fein gerieben
125g Magerquark
2 Eier
30g Haferflocken, zartschmelzend
2 Handvoll Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
16g Kokosöl 
Zum abschmecken:
Muskat
Salz
Pfeffer

Dip:
2 Handvoll krause Petersilie
80g Frischkäse Doppelrahmstufe
Salz

Fisch:
200g Zanderfilet (oder ein anderer weißer Fisch)
25g Lardo in feinen Scheiben (8 Scheiben)
Salz.


Zubereitung:
  1.  Für die Puffer  alle Zutaten zusammenmischen und 20 Minuten ziehen lassen.
  2.  Für den Dip Petersilie mit Frischkäse pürieren, mit Salz abschmecken.
  3. Aus der Puffermasse 8 handtellergroße Puffer formen. Mit etwas Kokosöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne von jeder Seite 5 Minuten goldgelb ausbacken. Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
  4. Übrige Gräten aus dem Zanderfilet entfernen, in 4*4cm große Stücke schneiden. Um jedes Stück eine Scheibe Lardo wickeln. 12 Minuten im Ofen garen.
  5. den Puffer auf einen Teller anrichten, 1Tl der Petersiliencreme darauf verteilen, mit Fischwürfel toppen. Direkt servieren.
Guten Appetit!
*Tüdelüüü*
Wren

FIXES Herbstessen - Rührei mit Blutwurst, Zwiebeln und Kürbis-süßsauer-eingelegt


 Herzhaft, einfach, herbstlich. Ich bin ja so ein süß-herzhaft-Mix-Mensch. Ich liebe zum Beispiel süß-sauer-Gerichte aus dem asiatischen Raum, Käse mit Preiselbeeren, Fleisch mit Cranberrys und eingelegten Nüssen, Früchten etc. und auch im Alltag kommt diese Geschmackskombination recht häufig auf den Tisch

So auch hier:
In diesem schnellen Mittag, spätem Frühstück oder einfach unkomplizierten Abendessen tummeln sich pro Portion 
3 Eier, 50g  regionale Blutwurst, eine Handvoll Frühlingszwiebeln und 50g rote Zwiebeln neben den süßsauer eingelegten Kürbisstückchen vom Markt.
Die Zwiebeln mit der in Stückchen geschnittenen Blutwurst in etwas Kokosöl anbraten, Ei dazu, ein paarmal fleißig umrühren und neben den Kürbiswürfelchen auf einem Teller anrichten.

Fertig.

Magst du auch gerne süßsauer-herzhaft-Kombis? Poste es in den Kommentaren!

Eine tolle Wochenmitte!
 Wren





Dienstag, 10. Oktober 2017

Die tägliche Amsel - Zwischen Jucheeeee! und Ironie


Juchheeee! Sie sind wieder da, die Amseln! verstärkt buddeln und wühlen sie jetzt, um sich Speck anzufressen für den langen, kalten Winter.

Ich hole mir ja normalerweise immer un diese Zeit meinen Grippeshot beim Doc ab, war aber dieses mal zu langsam und JETZT:

 *MIMIMIon* Hat es mich in meiner letzten Woche der vorlesungsfreien Zeit vor der Uni so richtig mies erwischt: Fieber, Kopf und Muskelschmerzen, die typische Stress-lass- nach- Reaktion. Warum der Körper das so handhabt ist mir eh nen Rätsel, so " Moah! KEIN STRESS mehr! LASS UNS KRANK WERDEN (jeeeeeeee)."*MIMIMIoff*

Pure Ironie Leude, pure Ironie.

Blognews:

Gibt aber auch viel Gutes. Pumperlgsund hat sich zu einer Kooperation bereit erklärt, also kann ich dem geäußerten Wunsch hier entsprechen und dieses magische Eiweiß demnächst in meiner neuen Kategorie testen. Auch weitere Fittastegerichte haben es in den Kühlschrank geschafft und warten auf ihren Verzehr.
Mit Hanse-Gewürze und BySusann habe ich zudem zwei Traum-Testpartner erreichen können, ich unterstütze ja gerne Startups, weil die oft echt gute, innovative Ideen haben: 
Hansegewürze produziert Gewürze in Bio-Qualität, da suche ich ja IMMER nach, gerade wirklich gute Mischungen sind selten.

BySusann macht allerlei Chutneys in ihrer 5qm-Küche und verwendet dabei überwiegend Zutaten aus ihrem Garten, weswegen es von jedem Chutney manchmal nur um die 100 Gläser pro Saison gibt. Eine herzliche Frau mit einem unglaublichen Fachwissen und einer Begeisterung für Aromen (die geht so weit, dass sie eine Produktion ihrer Chutneys im großen Stil abgelehnt hat, weil sie darauf besteht, beispielsweise für das Kirschchutney nur die Kirschen ihrer alten Kirschbaumsorte im Garten zu verwenden, sonst leidet das Aroma). Wir haben ne Stunde gequatscht und es war einfach toll mit ihr zu reden und z.b. zu erfahren, dass man Marillenbäume nicht neben Pflaumenbäume pflanzen soll (die mögen sich nicht), oder Basilikum im Kuchen ein Gedicht ist. Wir ticken ziemlich ähnlich im kulinarischen Sinne, weswegen ich auch kreuzgespannt auf die Chutneys bin.

Werbungs-News

Meine Leser sind ja eh die Besten: nehmen kein Blatt vor dem Mund und haken auch mal nach:

"Wren, wie viel eigene Meinung ist  denn da in den mit Werbung gekennzeichneten Artikeln?"

Wichtige Frage, weil Werbung verbindet man ja schon mit "vorgebildeter Meinung"!
Meine Meinung wird jedoch nicht beeinflusst, weder durch Produkte, noch Geld, aber ich muss halt vieles, rechtlich bedingt, als Werbung kennzeichnen.

Generell bezeichne ich mit "Werbung" mittlerweile alle Artikel, wo ein Firmenprodukt irgendwie vorkommt, sei es gesponsored, bezahlt oder selber gekauft. Das liegt an der unklaren gesetzlichen Lage zur Kennzeichnung in online-Artikeln, also kennzeichne ich vorsichtshalber alles anstatt Abmahnungen zu riskieren. Wie genau die Kooperation aussah, schreibe ich, der Transparenz wegen aber immer hinter die Werbungs-Kennzeichnung.

Was bewerbe ich?
Generell frage ich bei  für den Blog interessanten Firmen an, bekomme aber mittlerweile auch so bis zu 15 Anfragen die Woche, von denen es etwa 1-2 in den Blog schaffen, weil der Rest einfach nicht passt (Entweder vom Produkt (was soll ich mit nem Betonmischer?, oder von der Ethik her:" Bitte füge folgenden vorgefertigten Bericht in deinen Blog ein"-äh nee). 
In der neuen Kategorie "der zaunkönigliche Vorkoster" gehe ich speziell auf Leser-Testwünsche ein (also immer her damit).

Werde ich damit reich?
Klares: Nein. Bei den Produkttests geht mir der Informationswert vor, das heißt ich erhalte optimalerweise ein Produkt zum Testen (wenn nicht, kaufe ich es selbst). Ein Blogbeitrag nimmt insgesamt locker 3-4 Stunden in Anspruch, ein sinnvolles Honorar ginge bei 150 Euro los, geschäftlich mache ich also meistens ein Minus, dafür aber informationstechnisch ein Plus:).


Zur Meinung
 Meine Meinung ist nicht käuflich. Das steht im Mediakit und ich sage es auch den Firmen nochmal. Egal ob gesponsored oder bezahlt, ob selbstgekauft oder geschenkt, ob befreundet oder verfeindet(kam zum Glück noch nicht vor;)): Ich nehme beim Test kein Blatt vor dem Mund wenn mir etwas nicht gefällt.
Dass die Berichte oft positiv sind, liegt also nicht etwa an gekauften Meinungen, sondern an meiner Vorauswahl bei den Kooperationspartnern, denn wozu etwas testen, was ich im Vorfeld schon Grütze finde?

Ihr bekommt hier also immer meine persönliche Meinung zu kulinarischen Produkten zu hören, denn mein Ziel ist es, mich und euch möglichst gut zu informieren und neue Produkte mit Freude zu entdecken:).

Kulinarische News:
 FREUND und ich waren die Woche mal in einem neuen Burgerladen in Gießen: Beef&Greens. Dort hat FREUND einen, wie er meint, umwerfenden Chili-Cheeseburger gegessen, mein BBQ-Burger war ganz ok. Toll: Man schmeckt das frische Angusbeef, alle Zutaten sind selber gebaut, nett, kannmanmalmachen.
Ich werde dort auf jeden Fall noch mal den veganen Burger probieren, mit Black-Bean-Pattie. 
Achja, und dann gab es zum Nachtisch noch den FREAKshake "Schokobomb".
Ich glaube, ich habe noch kein Namen  gesehen, der besser zum Gericht passt wie dieser. Dieses unsägliche Konstrukt aus Nutella, Brownie, Schokoeis, Schokocookie, Schokostäbchen und Sahne hat vermutlich 100.000 Kalorien und ist der absolute Zuckerschock, aber musste mal probiert werden. 


Etwas Creepy: das Glas war mit Honig am Tablettboden "festgeklebt". Gehört vielleicht zum Freak-sein dazu? wer weiß das schon?


Den Rest der Woche fahre ich jetzt ersteinmal nen gutes Kaloriendefizit, dennnn am Wochenende ist STREETFOODfestival und naja, wenn ich bis dahin wieder gradeaus gucken kann, muss ich mich da durchprobieren, klar, alles nur für den Blog *Hüstel*.


Mach es dir schön!

Wren



Sonntag, 8. Oktober 2017

Perfekte Paare - Hokkaido und Ingwer

Dreierlei Hokkaido: Süßsauer eingelegt, als Pü und in Spalten geschnitten für den Grill

Den knallorangenen Hokkaido serviere ich regelmäßig, wenn wir Gäste haben, denn auch Kinder ( Hier zieht das Püree) und "Ich mag kein Kürbis"- Menschen 
(DER Hit:gegrillte Kürbisspalten) wurden von ihm oft genug überzeugt, dass "Kürbis" nicht gleich "Kürbis" ist.

 Der Grund dafür ist mit Sicherheit das mild-süße Aroma und die angenehme Konsistenz. Aber auch der Pfiff im Gericht macht die Beliebtheit aus, also ein passender Partner für die kleine, orangene Kugel.

 Ein Traumpartner für genau diesen Kürbis ist Ingwer mit seiner süßen Schärfe, und zwar in allen Zubereitungsvarianten:


Hokkaidovorbereitung ist auch etwas für Ungeduldige

Eingelegter Hokkaido: Einfach frischen Ingwer in kleinen Würfeln dazu geben.

Püree: Einen halben Teelöffel Ingwerpulver unter das Püree eines ganzen Hokkaido rühren.

Kürbisspalten: 2cm Ingwer zu einer Paste reiben. Mit 2EL geschmolzenem Kokosöl mischen und die Spalten damit einpinseln. Nach dem Backen noch etwas salzen

Dekorativ und Lecker (Wie Enten. Ente passt auch sehr gut zu Hokkaidopü)


 Der Hokkaido ist übrigens ein echter "Einsteigerkürbis", denn er muss nicht geschält werden und hat eine transportable Größe. Einfach den Strunk abschneiden, halbieren und mit einem Löffel die Kerne rausschaben, schon kann er weiterverarbeitet werden.

Was ist dein liebstes Hokkaidorezept?

Poste es in die Kommentare!

Einen schönen Sonntag!

Wren

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Der ZAUNKÖNIGLICHE Vorkoster! - FITTASTE: Rindergeschnetzeltes mit Vollkorn-Spirelli+Tomatensauce


 Werbung (nicht gesponsert, aber gesetzlich vorgeschrieben, dass ich das so markiere, auch wenn ich das Produkt, wie in diesem Fall, selber gekauft habe)
  
//Ich bin ganz aufgeregt, es geht los! Der erste Leser schrieb mir in eine Email:

"Liebe Wren,
Ich hätte da etwas für deine neue Kategorie. Ich habe bei Rewe im Kühlregal Gerichte von FITTASTE gesehen, und frage mich, ob die wirklich gut sind, denn ich finde 6,99 schon ganz happig. Würdest du das Rindergeschnetzelte für mich vorkosten?
Liebe Grüße!
L."

Liebe L., aber sicher mache ich das!
 denn beim zaunköniglichen Vorkoster teste ich für euch Gerichte auf Herz und Nieren: Hersteller und Design, Was ist drin?- Die Inhaltsstoffe, Zubereitung, Geschmack und Konsistenz, Portionsgröße und Kalorien, sowie das Preisleistungsverhältnis sind die Kategorien. 

In jeder Kategorie können 6 Punkte erreicht werden. Das Gesamtergebnis wird durch die 6 Kategorien geteilt, wodurch sich die Gesamtzahl der Lecker-Nester ergibt. Hier mal die Bestbewertung mit 6 Nestern:







Nach umgekehrten Schulnotensystem gilt hier: 6 Nester sind das beste Ergebnis 1 Nest das schlechteste. Die Tester? FREUND und ich und ab und an auch mal weitere Freunde und Bekannte. Auch wenn wir keine zertifizierten Tester sind und somit nur unsere Meinung wiedergeben können, hoffe ich, euch mit dieser Kategorie ein wenig Orientierung im Lebensmitteldschungel geben zu können:).

Also los gehts!




1.Hersteller und Design






 Benjamin und Konstantin sind mit dem ambitionierten Startup FITTASTE in eine Marktlücke gesprungen: Hochwertige, gesunde "Ready-to-eat Gerichte" ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, dafür mit regionalen Bio-Zutaten.
Auf ihrer Website bieten sie verschiedene Pakete, zum Beispiel für Low-Carber, Sportler oder Veganer an. Nun gibt es auch einzelne Gerichte im Handel.

Die Verpackung folgt dem momentanen Trend zu mehr Nachhaltigkeit und Naturbewusstsein. Sie ist aus Pappe und mit dezenten Farben bedruckt. Viel Protein wird hier versprochen, was mir persönlich unangenehm aufstößt, da mittlerweile quasi überall, nicht immer berechtigt,  mit einem mehr oder weniger an Inhaltsstoffen geworben wird. Muss nicht sein, als ernährungsbewusster Sportler gehe ich bei GESCHNETZTELTEM von einem erhöhten Proteingehalt aus, deswegen gibt es an dieser Stelle einen Punkt Abzug. Die innere Verpackung ist nun doch aus Plastik,... ist halt doof, aber ich sehe auch keine andere hygienisch befriedigende Alternative.

Für 6,99Euro bekommt man 450g lecker Mittag, "Made with Passion&Love". Klingt ersteinmal gut, wenn die Qualität stimmt, darum 5 Lecker-Nester.





2.Was ist drin? - Die Inhaltsstoffe





Butter bei die Fische, wie man bei uns so schön sagt: Es sind tatsächlich keine Geschmacksverstärker enthalten, was mir sehr gut gefällt, links wird nocheinmal auf die Qualität der Zutaten verwiesen, was ich zwar nicht überprüfen kann, aber ich gehe mal davon aus, dass das stimmt. Modifizierte Stärke und ein, zwei Stabilisatoren sind drin, damit das Essen nicht ein einziger Klumpen ist beim Öffnen (Man kennt das ja von Nudeln am nächsten Tag), also völlig legitim.  Positiv auch die Verwendung von Rapsöl statt billigem Sonnenblumenöl. Was das Ahornsirup in dem Rezept soll, erschließt sich mir nicht, ist ja weder regional noch eine bessere Alternative zum Zucker, müsste nicht sein, dafür gibt es ein Minus.
Auch hier 5 Punkte.







3. Zubereitung und Produktverhalten






 Die Zubereitung ist supereinfach: Folie ab und rein mit dem Essen in die Mikrowelle, oder kurz in der Pfanne aufwärmen. Toll finde ich die großzügige Menge an Fleisch, jeder kennt ja diese Fertiggerichte mit zwei Fleischstückchen drin, das ist hier definitiv anders, da weiß man, wo das Protein herkommt.
Ich habe mangels Mikrowelle das Gericht angebraten und muss sagen, dass das sehr bequem war: Hat keine 5 Minuten gedauert, die Nudeln behielten ihre Form, und das fertige Gericht sah sehr appetitlich aus. Auch FREUND kam schnuppernd in die Küche und war sofort angetan.
Volle Punktzahl hier!






4. Geschmack und Konsistenz







 Kommen wir ersteinmal zu den positiven Punkten: Das Fleisch war wirklich butterzart, saftig und sehr lecker, ein großer Genuss und für ein Fertiggericht allererste Sahne, toll!
Auch die Nudeln waren bissfest und nicht labrig.

Jedoch, und das finde ich schade, waren die Nudeln sehr trocken, was im Wesentlichen an der winzigen Soßenportion lag, die in der Packung enthalten war. Nicht nur, dass die Soße wenig war, sie war auch sehr, sehr fad. Ich musste mehrmals nachwürzen, mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen, um da überhaupt Geschmack reinzubekommen, und wir sind ja nun beileibe keine Fastfoodjunkies, sondern kochen an 5-6 Tagen die Woche frisch.
Sehr schade. Von der Chilisauce war überhaupt nichts zu schmecken.
Liebe Jungs von Fittaste: Wenn man schon für Gerichte ohne Geschmacksverstärker wirbt, sollte man auch zeigen, dass es möglich ist, mit Gewürzen einen tollen Geschmack hinzubekommen. Mein Tipp? Mehr Sauce und Gewürze dran, oder legt einen tolles lokales Gewürzsalz bei. 
Es gibt also in dieser Kategorie Punkte für die Konsistenz, das Fleisch und die appetitliche Optik. Leider muss ich  hier Punkte für das zu wenig an Soße, die fehlende Würze und den trockenen Gesamteindruck abziehen. 
Mit drei Punkten eine Vier in dieser Kategorie.

Das geht besser!






5. Portionsgrößen und Kalorien




Mit 450g Inhalt und 563kcal haben wir hier eine ausgewogene, absolut sättigende Mahlzeit, die auch lange vorhält.

Volle Punktzahl.






6. Preisleistungsverhältnis




 
Jetzt ist ja hier die Frage, wonach man gehen will. Von den Zutaten und ihrer Qualität her, vor allem der Fleischmenge, ist der Preis von 6,99 Euro absolut gerechtfertigt.
Ich als Genussmensch, und Freund stimmt mir da zu, muss jedoch sagen, dass mich das Gesamtgeschmackserlebnis nicht befriedigt  und ich meinen Proteinbedarf auch günstiger decken kann. Für ein Fertiggericht in der Preisklasse will ich nicht ewig nachwürzen müssen.
Der Produktqualität, nicht dem Geschmack verdankt diese Kategorie ihre 3 Punkte.





Das Fazit



Mit 28von 36 Punkten erhält dieses Gericht (abgerundet) 4 Lecker-Nester, was der Note einer 3+ entspricht.

Liebe L.,
Unter den Fertiggerichten gehört dieses Essen qualitätsmäßig zum oberen Drittel. Die Zutaten sind von hoher Qualität, die Konsistenz ist sehr gut.
 Leider leidet das Gesamtgeschmackserlebnis an der fehlenden Sauce und der faden Würzung. Wenn es dir nichts ausmacht, nachzuwürzen und es dir vor allem auf hochwertige Zutaten ankommt, kann ich dir das Gericht sehr empfehlen.
Ansonsten empfinde ich 6,99 Euro als etwas zu preisintensiv für das Gesamtpaket. Allerdings gibt es von der Marke auch noch günstigere Gerichte sowie viele verschiedene Zusammensetzungen, so dass dieser Test nicht stellvertretend für alle Produkte  sein kann. Auf Wunsch probiere ich gerne noch weitere FITTASTE-Gerichte aus.





Du hast auch ein Gericht welches ich für dich testen soll?
Poste es in den Kommentaren oder schicke mir eine Email!

*Tüdellüü*
Wren








Sonntag, 1. Oktober 2017

Die tägliche Amsel - Blarrrghhhh


Boah Leute, war das ne Woche.

Werbung//Vier Uniabgabefristen drohten mit hoch erhobenen *Hier Lieblingswaffe einfügen* und stressten mich fast zu Todeeee.

Nun ist es vorbei, gestern ging die letzte Arbeit raus und nun wird es wieder etwas entspannter, die nächsten 10 Tage muss ich nur für eine Klausur lernen und meine Hausarbeit über die Rolle der Ent im Herrn der Ringe perfektionieren, was ja nun nicht wirklich als "Arbeit" bezeichnet werden kann:).

Kulinarische News:
Der Herbst hat mich jetzt endgültig eingefangen, was spätestens zu dem Zeitpunkt deutlich ersichtlich wurde, als FREUND und ich (ok hauptsächlich Freund) 9 verschiedene Kürbissorten vom Kürbisfest mit nach Hause schleppten, zu Fuß,was uns auf die fixe idee eines Bollerwagens brachte, für zukünftige derartige Unternehmungen *Hüstel*. Da gibt es ja so coole Klappdinger.

Ich teste mich ansonsten munter durch die Flastys (Aromen) von Blacklinetwo   durch und bin grad völlig bei "whitecocoball" hängen geblieben, einem tollen Kokosaroma, welches im Magerquark und mit Obst (z.b. Mango) drin echt saugut schmeckt.
Wer es auch bestellen möchte, der kommt über folgenden  *Klick*Affiliatelink*Klick* 
auf die Seite mit den Aromen und muss nur noch whitecocoball suchen, wirklich SEHR geil, wenn man Kokos mag. Achso, mit dem Code hannah10 bekommst du 10% Rabatt auf die gesamte Bestellung:).

Und Freund und ich haben uns entschlossen, nächste Woche mal eine Gemüsebox zu testen, so eine, wo man lokales Gemüse aus der Region bekommt, dass wegen kleinen Schönheitsfehlern (zu klein, zu dick, zu krumm)  nicht in den Handel gelangt.

Pro Nature und so:). Ich werde berichten!

Einen schönen Sonntag!
Wren






Freitag, 29. September 2017

Abgründe der Menschheit...

... tun sich auf, und gestern, GESTERN ist mir der Kragen geplatzt:

Wie KANN jemand, aus purer Geldgier, Lebensmittel vergiften, und dann auch noch Babynahrung, und somit im schlimmsten Fall den Tod von Menschen billigend in Kauf nehmen?
Wie kann so jemand Nachts schlafen, und sich, wenn der Morgen graut, im Spiegel noch ansehen?
Wie kalt muss das Herz eines solchen Monsters (von Menschen lässt sich hier wohl kaum mehr reden) sein, um SO etwas zu tun?

Äthylenglykol soll der in die Gläschen gemischt haben, ein Frostschutzmittel eigentlich, gut mischbar in Flüssigkeiten und schädlich für Herz, Lunge und Nieren. Das Maß an Berechnung, was hinter einem solchen Vorgehen steckt, macht mich sprachlos...


... Liebe Leser, passt auf, auf euch und eure Jüngsten!
Achtet auf das "Plop"- Geräusch beim Öffnen von Lebensmittelgläsern, geht mit wachen Sinnen durch die Welt, aber lasst euch nicht verrückt machen, denn Angst war und ist ein schlechter Ratgeber.

Wren