Mittwoch, 16. August 2017

Die tägliche Amsel - Auf dem Sprung...


...Mit schon ausgebreiteten Flügeln ist die Amsel bereit abzuheben. So auch wir.
Meine Ma heiratet am Freitag und so treten FREUND  und ich Morgen die lange Reise zum Zaunköniginnenurnest an, um diesen Anlass gebührend zu Feiern.
Leider kann ich mich hier nicht über die chaotische "Planung" im Vorfeld auslassen, da der "Feind" mitliest. Wen es brennend interessiert, kann mir gerne eine Mail schreiben, alle anderen müssen sich bis nächste Woche gedulden.

Am Samstag kommen wir dann zurück, nur um direkt am Sonntag für 2 Wochen an die polnische Ostseeküste aufzubrechen.
Es kann also sein, dass ihr bis Sonntag Abend hier nichts mehr von mir hört, da ich entweder im Zug oder Nachtbus sitze (boah da bin ich ja auch mal gespannt, hab neulich ne Doku gesehen wie viel Gepäck da geklaut wird *mimimi*...), es lohnt sich aber während der Zeit immer ein Blick auf meinen Instagramaccount.

Bis dahin, passtauf euch auf und ein  frohes  *TÜDELLLÜÜÜ*

Wren

Dienstag, 15. August 2017

RESTEFEST! - Pizzasalz mit CHEESEPOP

Kreative Resteküche.

FREUND und ich fahren ja demnächst zwei Wochen an die polnische Ostseeküste. Um unsere Balkonpflanzen wird sich zwar auf täglicher Basis gekümmert, aber man kann ja schlecht erwarten, dass auch der Kühlschrank von all den Dingen befreit wird, die nach unserer Wiederankunft nicht mehr gut sind. Also müssen wir das im Vorfeld selbst erledigen, Stichwort: RESTEKÜCHE! und da das so doof klingt, wird das bei uns zum RESTEFEST, denn oft schmecken Gerichte aus Resten am Besten (Ich sage nur Reis-, oder Nudelpfannen).

Ich bin ja eine Königin der angefangenen Packungen, aber auch, als echter Zaunkönig, ziemlich kreativ was die Resteverwertung angeht.
Beim Durchforsten der Schränke fand ich noch eine angebrochene Packung getrockneter Tomaten und eine Packung CHEESEPOPS. Ich liebe die Dinger ja: Die kleinen Ballas aus reinem gepufften Käse eignen sich hervorragend als Knusperextra im Salat, kleingehackt als Panade für Fleisch oder einfach so zum Knabbern.

Im Rahmen der heutigen Resteverwertung werden sie jedoch Teil von etwas ganz anderem, was gut schmeckt und sich auch prima verschenken lässt: Ein Gewürzsalz, genauer gesagt:PIZZASALZ!


 Die Cheesepops geben hierbei den Käsegeschmack, die getrockneten Tomaten noch mehr Umami und das Flair der Tomatensoße. Ebenfalls getrockneter Thymian, Oregano und Rosmarin als typische Pizzagewürze ergänzen die Mischung. Das Salz schmeckt super auf einer simplen Butterstulle, im Pizzateig, oder direkt oben auf die Pizza aufgestreut. Auch als Reisgewürz nicht schlecht. Probier es einfach aus!

 Pizzasalz mit Cheesepops


Für etwa 150g Salz:
2 Handvoll Cheesepop
6 getrocknete Tomaten
60g grobes Meersalz
1-2 TL getrocknete italienische Gewürzmischung.


Zubereitung:
1. Cheesepops und Tomaten fein hacken.
2. Meersalz in einem Mörser grob mahlen
Alle Zutaten vermischen, in Gläser füllen, fertig!



Was machst du so mit Essensresten vor dem Urlaub? poste es in den Kommentaren!


Wren

Sonntag, 13. August 2017

Yummi Japan - BEST OF (Bis jetzt)

Yummi Japan(von links oben beginnend): Reis, Umeboshi, Pockys, eingelegter Rettic, Matcha-Kitkat, eingelegte Lotusblüten

 Waaaoooooww, Leute! Mit eurer Begeisterung für die japanische Küche habe ich so in dem Maße nicht gerechnet. Danke für all die Emailanfragen die in den letzten Tagen reinflatterten, ich versuche mal, alle gut und ausreichend zu beantworten. Ihr wollt Japan? Ihr bekommt Japan!
In diesem Thread: Ein bis'l Wissen, viele Rezepte.

1. " Wren, wo bekomme ich denn die ganzen japanischen Zutaten her?"
Die japanische Küche wartet ja schon mit mehreren Zutaten auf, die man nicht im normalen Supermarkt bekommt. Ich habe ja viel rumprobiert und bin ganz angetan von Nanuko.de. Die Zutaten sind frisch, bombensicher verpackt und der Service 1A.
HIER geht es zu meinem Blogbeitrag zu Nanuko.

2. "Woher hast du dein japanisches Geschirr?"
 Dieses stammt von Miyabi , einem echt tollen Shop mit einer großen Auswahl.

3. Was ist Dashibrühe und wie mache ich die?
Dashibrühe findet auch in japanischen Suppen Verwendung


Dashibrühe ist eine Fond auf Bonito-flocken und Seetangbasis (vergetarisch mit Shiitakepilzen und Seetang), der für fast alle Rezepte Verwendung findet.
HIER habe ich einen Blogbeitrag dazu verfasst.

4. "Wren, hast du ein tolles japanisches Frühstücksrezept, mit dem ich angeben kann?"

Ein traditionelles japanisches Frühstück

 Wie wäre es da mit einem traditionellen japanischem Frühstück?
HIER geht es zum Beitrag.



5. " Gibt es auch japanische Rezepte ohne Reis?"

Yummi Japan ohne Reis

  Auch wenn Reis zur japanischen Küche gehört, wie zu unserer Kartoffeln, wird Reis nicht immer und auch nicht in so großen Mengen gegessen, wie man immer vermutet. Generell werden zu einer Hauptmahlzeit lediglich 75g (Trockengewicht) Reis pro Person verzehrt, was in etwa einer kleinen Dessertschale voll entspricht.

Wie wäre es, ganz reislos, mit Shogayaki- Schweinefleisch in Ingwersauce? Grad toll für warme Tage, HIER findest du den Beitrag


6. ".. was Einfaches, schnelles?"
Kamatama Udon

Japp! Kamatama Udon! HIER gehts zum Beitrag.


Oyakodon (Huhn-Ei-Don)


Und weil es so gut passt, geht es HIER nochmal zum aktuellen Reisschalen (Donburi) Gericht: Oyakodon.

Und nun: Nackochen, Bilder posten!


*Tüdelüüü*
Wren




Freitag, 11. August 2017

Die tägliche Amsel - Stolz


Es gibt da diese Momente im Leben, wo das Zaunköniginnenherzchen hüpft vor Freude, und so wie diese Amsel wohl stolz ist, ihre Küken durchgebracht zu haben, freue ich mich, nach all der Arbeit die letzten Wochen,  endlich eine Herzensangelegenheit angehen zu können: Nämlich Rezensionen für LCHF.de schreiben. 
Und hier ist sie, die erste, über das Buch: "voll verzuckert"



Eine Herzenangelegenheit, denn:Ich liebe die Gemeinschaft im Forum, bin ein großer Fan von Annika, welche die Page mit Herzblut schmeißt, und auch, wenn ich nicht mehr strikt LCHF esse, so hat mich diese Ernährungsform gelehrt, darauf zu achten WAS ich esse, sowie die Liebe zur Zubereitung meiner Speisen. 
LCHF gab mir mein Sättigungsgefühl zurück, half mir bei meinen Allergien und bei der Gewichtsabnahme. Letztendlich ist es aber so, dass gerade letzteres ohne ein Defizit auch hier nicht funktioniert (Da geistert ja immer noch so nen Quark durchs Netz, man könne mit Lowcarb-basierter Ernährung essen so viel man wolle. FATAL! grad wenn man Volumenesser ist wie ich, aber auch sonst, metabolisch unmöglich). Und so integrierte ich, im Rahmen meines kcal-Limits für die letzten 10kg ( mittlerweile sind 15kg weg seit Mai und nun strebe ich zum Idealgewicht) auch durchaus mal Reis oder sogar Brot in meinen Tag, mit einem Unterschied: Ich kann es jetzt bewusst Essen und genießen und es ist vom Everyday-Ding zum Besonderen geworden:).
Die große Liebe, zu frischem Gemüse und hochqualitativem Fleisch, die ist geblieben und prägt nach wie vor meinen Alltag.

Meine Erkenntnis bei LCHF: Es kommt nicht darauf an, WAS du isst, sondern was du stattdessen NICHT isst.

Soll heißen: Wenn du permanent Nudeln, Brot und weißen Reis in großen Mengen spachtelst, die kaum Nährwert haben aber heftig kaloriendicht sind, isst du so viele andere Dinge wie gutes Fleisch, Fette oder buntes Gemüse nicht, da du einfach satt bist. Mängel werden dadurch begünstigt. LCHF setzt da einen radikalen Schnitt, fordert geradezu ein, neue Zutaten auszuprobieren und integrieren und schließt ziemlich viel kalorienreiches Zeug aus, was auch abnehmtechnisch praktisch ist. Folge: Du nimmst mehr Nährstoffe und eventuell (auch mit LCHF kann man gut zunehmen wenn man es drauf anlegt, ich weiß, wovon ich rede^^°) weniger kcal auf, isst abwechslungsreicher, fühlst dich somit fitter und nimmst ab. Ist LCHF nun also DAS EINE Ding? Der heilige Gral der Ernährung?

 Mit Sicherheit nicht! Es ist aber eine wirklich gut durchdachte, gesunde, ausgewogene Ernährung mit so viel Potential, dass ich jedem ans Herz legen kann, sie für sich auszuprobieren. Und selbst wenn du aus diesem Experiment nur eine Zubereitungsart mitnimmst, die du noch nicht kanntest, oder die Liebe zu einem zuvor nicht gemochten Lebensmittel, ist das super und bringt dich weiter!

 Trau dich, Sachen auszuprobieren, experimentiere mit Lebensmitteln und Zubereitung. Religiös anmutende Dogmen sind hier fehl am Platz. Gut ist, was dir gut tut auf deinem Weg.
 (Vorraussetzung ist hier natürlich, wie so oft, Ehrlichkeit zu dir selbst und die Fähigkeit zur Reflexion, gelle?)

LCHF sind für mich die grünen, gelben und roten (Brokkoli, Eigelb, Bacon) Steine, mit denen mein Weg gepflastert ist (neben einigen anderen Farben), die Community  die wunderschönen Blumen, die ihn umgeben.

Und ich freue mich auf noch viele weitere Schritte auf diesem  bunten Weg.

Wren







Mittwoch, 9. August 2017

Die tägliche Amsel - Ein Wurm, sie zu knechten!


Ich bin wieder aus dem notwendigen Zockerkokon aufgetaucht und habe gleich mal den Frodo unter den Amseln gefunden! Pflichtbewusst trägt der Amselmann den EINEN WURM zum Schicksalsamselküken, auf dass er im ewigen Schlund vergehen möge. *muhaha*
Denn so sagt schon das Wurmgedicht :

"Wurmgedicht.

DREI für die Meisen  hoch in der Tanne!
SIEBEN den Schwalben in ihren Nestern aus Lehm!
DEN Tauben, durch Überfütterung dem Tode geweiht, NEUN!

EINEN dem Amselküken auf dunklem Trohn
In der Efeuhecke, wo die Rotkehlchen droh'n

EIN Wurm, es zu Mästen!
es sattzukriegen!
Und den Hunger am besten,
komplett zu besiegen

In der Efeuhecke, wo die Rotkehlchen drohn"

Ja Amseln haben es nicht leicht.

Und ihr auch nicht, liebe Leser, dennnn: Planänderung.
Aber immerhin sind Pläne ja da, um geändert zu werden.

M. (im nachfolgenden Milan genannt, alle meine Bekannten bekommen jetzt, statt reiner Abkürzungen, Vogelnamen) hat wieder das japanische Kochfeuer in mir entfacht, welches nun, laut :"Kawaaaiiii" rufend, durch die Gegend zischt.
 Um es alles noch schlimmer zu machen, gibt es eine japanische Animeserie, die davon handelt, dass sich Kochschüler an einer Elitekochschule  gegenseitig mit epischen Foodbattles bekämpfen. Klingt seltsam, aber die Serie ist total gut und recht lustig.
Wer mag , gibt mal auf Youtube "Shokugeki no soma (Foodwars)" ein, aber Vorsicht! Nur mit vollen Magen gucken.

Die in der Serie vorgestellten Rezepte sehen alle geil aus, genaue Mengenangaben werden jedoch nicht gemacht. PAH! als wenn mich das aufhalten könnte!
Also, ja genau, koche ich jetzt mal öfter Gerichte aus Foodwars nach und veröffentliche die Besten  hier:).

Es wird also bunt: Hessische Traditionsküche wechselt ab mit japanischer Kochkultur, coolen kulinarischen Gadgets und lecker selfmade-stuff. Aber hey, man kann sich seine Interessengebiete ja nicht aussuchen, gelle?


Wren





 


Dienstag, 8. August 2017

Von Peer Gynt, dem Eisvogel und richtig gutem Bier - Ein Besuch in der Licher Privatbrauerei

Die alte Maischpfanne ist nun Ausschank, sehr stylisch ist das schon:).
Mitten im Herzen der Natur liegt die Licher Privatbrauerei. Und nicht nur das, sie liegt quasi direkt vor unserer Haustür: Nichteinmal 10 Minuten Fußmarsch trennen unsere Wohnung von der Brauerei und doch haben wir es in den vollen zwei Jahren  in denen wir nun schon in Lich wohnen  kein einziges Mal zu einer der wöchentlichen Brauereibesichtigungen geschafft, das sollte sich am letzten Donnerstag endlich ändern! Und so zogen wir los: M., A., Freund und ich!

Licher- Der Natur verbunden

Die Licher Privatbrauerei ist geschichtsträchtig, sozial engagiert und naturverbunden. Licher trägt den Eisvogel, welcher in der umgebenden Natur tatsächlich noch vorkommt, als Wappen und die Melodie von Solveigs Lied aus Peer Gynt als Erkennungsmelodie. 

Das Kellerbier schmeckte uns, neben dem Weizen, am Besten!
 Die Besichtigung starten wir gut gelaunt, nach einem Begrüßungsradler, in zwei Gruppen a etwa 25 Personen. Wir erfuhren ein wenig über die Bierherstellung und über die verwendeten Zutaten sowie Abfüll und Recyclingprozesse. Wir hörten, was obergäriges von untergärigem Bier unterscheidet (nämlich die Gärtemperatur und die Position  der Hefe im Biersud- bei obergärigem schwimmt sie oben, bei untergärigem Bier sinkt sie ab.) und dass die Abfüllanlage sehr umweltfreundlich, da wassersparend ist. Ich hätte mir eine etwas ausführlichere Führung gewünscht, jedoch war es warm und die Leute durstig, so dass wir schon bald in den Biergarten einkehrten und dort das frisch gezapfte Bier in all seinen Variationen probieren konnten, und bekanntlich ist  kein Bier ist besser als frisch gezapftes!


Der Service war hervorragend und stets freundlich, und Verpflegung gab es auch reichlich: Ofenwarme Brezn und frische Pfefferbeißer aus der Region:


Und so gingen wir, nach etwas mehr als zwei Stunden, so glücklich wie man nach einer solchen Besichtigung nur sein kann, nach Hause: Voll mit gutem Essen, feinem Gebräu und interessanten Eindrücken.


Fazit: Wir kommen wieder, bestimmt!

Wren

Donnerstag, 3. August 2017

Die tägliche Amsel - Amsel AFK


Die  tägliche Amsel wird heute vertreten vom mir, dem großartigen Vertretungs-Gartenrotschwanzküken weil, äh,  ich niedlich bin und weil die tägliche Amsel zusammen mit Wren im Zaunköniginnenest sitzt und zockt: Bravely default und Pokemon Moon auf dem DS und Crawl, Castle Crasher und Niche auf dem PC.Und wenn die beiden schon viereckige Augen haben, gehts zum Sport oder Figuren bemalen.

Ich vermute ganz stark, dass sich das bis zum Ende der Woche nicht ändern wird, da Wren nach der ganzen Prüferei ersteinmal ihr Gefieder richten und etwas ausspannen muss.

Äh, ja. So lange bin ich halt hier und halte die Stellung.
Fragen zu meiner Person (so weit nicht aus dem Bild erkenntlich) können gerne an mich gerichtet werden.

Grad kommt eine Nachricht von Wren rein:

"Level 12.Stop.Ich ziehe die Amsel fett ab.Stop. Gleich Stärkung in Brauerei.Stop. Besichtigung mit viel Bier. Stop. Amsel macht Bilder. Stop. Danach Rippchen. Stop. Danke fürs Vertreten. Stop."


*Tschilp*

Euer Vetretungs-Gartenrotschwanzküken

Mittwoch, 2. August 2017

YUMMI JAPAN - Oyakodon


"Können wir vielleicht mal ein Donburi essen?", fragte mich gestern der liebe M., der zur Zeit für eine Woche bei uns zu Besuch ist. M. ist kulinarisch sehr begeistert, auch, wie FREUND und ich, von der japanischen Küche, wie also konnte ich ihm diesen Wunsch ausschlagen? Und so gibt es heute ersteinmal was Japanisches für euch.



Was genau ist Donburi?
Donburi ist ein japanisches Schüsselgericht wobei "don" die Schale bezeichnet.
Donburi sind einfache Gerichte, wo verschiedene Fleisch-, oder Gemüsesorten in einer tollen Soße gebraten und dann über eine Schale mit Reis gegeben werden. Schon die Handwerker der Edoperiode schätzten diese einfachen und preiswerten Gerichte und auch heute sind sie ein beliebtes Mittagessen, da günstig, leicht zuzubereiten und saulecker.
Donburis gibt es etwa in so vielen Varianten, wie es Fleisch-, und Gemüsesorten gibt. Gemein ist den Gerichten die Endung "-don". Für M. habe ich mir einen echten Klassiker überlegt: Oyakodon.


Bei dem Namen haben die Japaner Sinn für einen etwas dunklen Humor bewiesen, den "Oyakodon" bedeutet übersetzt: "Mutter und Kind-don". Die Begründung liegt nicht etwa in der durchaus vorhandenen Familientauglichkeit des Gerichtes, sondern in der Tatsache, dass hierfür Huhn ( Mutter) und Ei (Kind) Verwendung finden.
Die Kombination aus Huhn und Ei findet sich in japanischen Gerichten allerdings öfters und gab den Anlass für mich,zusammen mit dem Namen, genau dieses Donburi zuzubereiten.
 Wir haben es hier  quasi mit einer besonderen Form des Omelettes zu tun, welches Geschmacklich echt was Neues ist, oder wie M. sagte : "Ach du Scheiße, hat das geil geschmeckt!"


Oyakodon ist herzhaft-süß-salzig, also volles Rohr Umami. Die scharfen Frühlingsszwiebeln bringen Frische rein und das saftige Hühnchen zergeht geradezu auf der Zunge. Mit etwa 750kcal pro (großer!!) Portion ist das Gericht eine echte Hauptmahlzeit, hält aber auch echt lange satt.
Neugierig? Hier das Rezept:


Oyakodon


Zutaten (für 3 große Hauptmahlzeiten oder 6 Beilagen):
800g Hähnchenfleisch aus dem Schenkel ( Mit Haut, entbeinte Oberschenkel sind super, ansonsten selber auslösen, Knochengewicht beim Kauf mitbedenken. Aus den Knochen mit Fleischresten lässt sich ne geile Brühe kochen: Mit 2l Gemüsebrühe, einer gehackten Zwiebel und einer gehackten Karotte anderthalb Stunden köcheln lassen, salzen und als Vorspeise futtern)
6 Eier
1 rote Zwiebel

Sauce:
90ml Sojasauce
90ml Sake
90ml Mirin
35g Zucker
90ml Wasser
1 Messerspitze Salz

225g Rundkornreis

3 Stangen Frühlingszwiebeln

Zubereitung:
  1. Reis nach Anleitung kochen.
  2. Derweil Hühnchenfleisch in Stücke schneiden, Zwiebel  würfeln.
  3. In einer Pfanne Sojasauce, Mirin, Sake, Zucker Wasser und Salz verrühren. Fleisch und Zwiebeln hinzugeben und so lange bei mittlerer Hitze kochen, bis die Soße dickflüssig wird.
  4. Eier in einer Schüssel verquirlen, über die Hähnchenmasse geben, stocken lassen.
  5. Reis in Schälchen anrichten, Hähnchenmasse darauf verteilen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, über das Gericht streuen.
  6. Schmecken lassen.

Uns hat es ganz großartig gemundet und wir werden die Erfahrung "Donburi" auf jeden Fall wiederholen.


*Tüdelüüü*

Wren
 

Samstag, 29. Juli 2017

Die tägliche Amsel- What?


Überall sieht man jetzt die wunderbar tapsigen Amselküken, grad flügge geworden, aber noch nichts von den Grausamkeiten der Welt ahnend, was sich darin manifestiert, dass sie ewig nicht wegfliegen wenn man sich Ihnen nähert, sondern rumhocken und nicht genau wissen, was sie tun sollen.

Ein wenig wie die Küken fühle ich mich zur Zeit, nur dass ich einfach alle bin. Die doofe Bindehautentzündung hat hart mit meinem Lernplan gef*ckt, so dass das alles ein wenig hektischer wurde. Jetzt ist Montag die letzte Klausur, ich kann auch echt nicht mehr (verdammte Axt) und freue mich auf einen dahingehend entspannten August.

Uni fressen Energie auf, so sieht das aus.
Man reiche mir ein Steak

Wren- frisch von der Akademimimi

Freitag, 21. Juli 2017

Die tägliche Amsel- Fast überm Berg


Ich war dann doch mal beim Doc mit der Bindehautentzündung nachdem der Mist nun auch auf das andere Auge übergriff. Stellte sich heraus: Schuld war nicht das lange Bildschirmstarren beim pauken, bloggen und zocken (HA!) sondern eine bakterielle Infektion, die ein anderer Erkrankter an mich weitergegeben hat.
Ich habe da ja stark das Fitti im Verdacht. Da brauch sich ja nur jemand an das infizierte Auge packen, dann ans Trainingsgerät und dann nicht richtig desinfizieren nach der Einheit. Und ZACK! geht das dann ins Auge.

"Sport ist halt Mord, wenn auch manchmal durch Umwege", meinte eine Bekannte direkt, nachdem sie die Story hörte.

Jedenfalls befinden sich die  Sauron-Glubscher- Erreger nun dank Antibiotika auf dem Rückzug und  ich kann wieder Internet süchteln.

Funfact: Als ich halb blind und vor mich hintränend zum Arzt schlurfte, stoppte mich ein besorgtes Pärchen, ob sie mir irgendwie helfen könnten (Ich muss wohl ausgesehen haben, als wäre mir etwas schlimmes widerfahren und ich würde mir  nun die Augen ausheulen)
Mein Humor hatte mich auch zu diesem Zeitpunkt nicht verlassen (was immer ein gutes Zeichen ist) und so riss ich meine blutroten Augen weit auf und antwortete nur:
" Naja...Haben Sie vielleicht den EINEN Ring gesehen?"
Der Mann hat es gecheckt, seine Freundin nicht, die hält mich jetzt vermutlich für nen Freak.

Vermutlich war im HDR dieses Flammending mit Saurons Auge Bullshit,diente Werbezwecken und der Arme hatte nur eine schreckliche Bindehautentzündung (und war deshalb so mies drauf). Und ob es in Mittelerde bereits Antibiotika gab? eher fraglich.

Kommt gut ins Wochenende!
Wren

Donnerstag, 20. Juli 2017

FOODLOVE: Koriander-Kurkuma-Blumenkohlpüree mit Hähnchenbrustfilet an Rosmarin-Tomatensoße


Wir starten aus der Sommerpause gleich mit einem Klassiker: Blumenkohlpüree, allerdings geschmacklich etwas pfiffiger gestaltet. Dazu saftiges Hähnchenbrustfilet mit einer kräftigen Tomatensoße mit ebenfalls einem Twist.
Leicht ist dieses Gericht auch noch: Eine Portion, wie oben zu sehen, wartet mit knapp 500kcal auf und sättigt gut und langanhaltend.

Doch was macht dieses Gericht besonders? Das sind, in diesem wie in so vielen anderen Fällen, die frischen Kräuter und Gewürze:

 
 Für dieses Gericht reichen sich Koriander, Rosmarin und Kurkuma die Hand:
Der erdig- metallische Koriander würzt den buttrig-milden Blumenkohl, Kurkuma gibt ihm eine schöne Farbe und ist gesund.
Der Rosmarin vom Balkon verstärkt die Süße der Tomatensoße und gibt ihr Frische, so wird ein recht simples Essen ein wenig spannender.

Wem das alles noch nicht spannend genug ist, der kann der Tomatensoße, statt etwas Zucker einen halben Löffel  Honig mit schwarzem Knoblauch hinzufügen:
Hier gibt es den zu kaufen, was Besonderes und sehr lecker!

Wer grad nicht weiß, was schwarzer Knoblauch ist, erfährt in diesem Post über schwarzen Knoblauch mehr darüber. Die Soße wird mit dieser Zutat jedenfalls noch eine Spur genialer, da schwarzer Knoblauch ja eh schon süß-würzig ist und das durch den Honig noch verstärkt wird. Und Nein: Dieser Knoblauch macht keine Fahne, denn der wurde fermentiert.

Aber genug geschnackt, kommen wir zum Rezept:


 Koriander-Kurkuma-Blumenkohlpüree mit Hähnchenbrustfilet an Rosmarin-Tomatensoße.


Zutaten (Für 2 Personen; pro Portion ca.500kcal):
1,2kg Blumenkohl
300g Hähnchenbrustfilet
50g Tomatenmark
50ml Sahne (32%Fett)
90g rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
24g Kokosöl (perfekt zum Braten, da hoher Rauchpunkt)

2 Stängel Rosmarin
Eine Handvoll Korianderblätter
1/2 Teelöffel Kurkuma
1/2 Tl Zucker (oder Honig mit schwarzem Knoblauch)

Muskatnuss, Salz, Pfeffer.

Deko auf dem Bild: Frische Kirschtomate vom Balkon, Basilikum vom Balkon,Borettane-Zwiebeln (In Balsamico eingelegte, kleine Zwiebeln, sehr geil zu allen angebratenen Fleischsorten, gibts an der Feinkosttheke)


Zubereitung:
  1. Blumenkohl in Röschen teilen und in einen Topf  mit Wasser und etwas Salz packen, fertig garen.
  2. Hühnchenbrustfilets mit 12g Kokosöl in einer Pfanne scharf anbraten, dann Hitze etwas runterdrehen und etwa 15 Minuten durchbraten, zwischendurch wenden.
  3. Zwiebel und Knoblauch würfeln und in einer Pfanne mit dem restlichen Kokosöl anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Zur Seite stellen
  4. Soße: Sahne und Tomatenmark mischen, mit Wasser verdünnen und in einen Topf geben. Gehackten Rosmarin und Honig dazugeben und auf kleiner Flamme reduzieren lassen, bis die Soße sämig ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Blumenkohl abgießen, pürieren. Kurkuma und gehackten Koriander sowie Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und umrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken
  6.  Das Hühnchen aufschneiden, auf einen Teller anrichten, mit Soße beträufeln. Blumenkohl daneben anrichten. Servieren.
Guten Appetit! 

Wren
 


Mittwoch, 19. Juli 2017

Die tägliche Amsel- Das ging ins Auge! (finally)


Die heutige tägliche Amsel sieht ein bisl aus, wie ich vor meinem ersten Kaffee: Aufgeplustert, schlecht gelaunt und ungekämmt, halt das tägliche Leid des Morgens.

Heute Morgen kam es dann aber gleich doppelt gut (nicht):
Ich wachte auf und mein rechtes Auge fühlte sich an, als hätte jemand da frontal reingeboxt. Nach einem kurzen Blick in den Spiegel stand fest: Weder Freund noch ich selbst hatten in der Nacht kampflastige Träume gehabt. Nein, das feuerrote Dämonenauge des Todes, welches mir aus dem Spiegel entgegenglubschte, sang das schiefe, aber klare Lied einer Bindehautentzündung (Un-Jeah).

Die Gründe für eine solche Körperlaune sind in etwa so vielfältig wie das angebliche Heilungspektrum diverser pflanzlicher Mittelchen: Sie sind, entstehungstechnisch, die eierlegenden Wollmilchsäue der Augeninfektionen:
Sonne, nasse Handtücher, Pollen, Wind, RTL-Sendungen: vieles reizt die reaktive Bindehaut, die daraufhin direkt mal die Immunsystemschläger anheuert und den "Feind" vertreibt (oder es versucht). Die verbrannte Erde der entzündlichen Prozesse die dabei zurückbleibt, glotzt einen dann purpur im Spiegel an. 

Ich denke, ich muss nicht erwähnen, wie sehr mich sowas, die ich mich noch in der Prüfungszeit befinde, ankekst.

Jetzt wollte ich aber wegen nem roten Auge mit offensichtlicher Ursache nicht zwei Stunden im Wartezimmer meines HA setzen, denn der hält mich eh schon für nen Hypochonder.

Also ab in die Apotheke und Augentropfen besorgt. 
Mal ehrlich: Ich danke meinen Reflexen, die verhindern, dass ich mich beim Stolpern direkt aufs Mett packe oder, dass ich mir die Hand auf der Herdplatte wegschmore ohne es zu merken, weil ich am Handy hänge.
ABER, dieser Augenschließreflex NERVT.HART. 
Denn meine Augen schließen sich nicht nur reflexartig bei Bildern (so dass ich auf Fotos oft aussehe, als wäre ich auf einem echt guten Pilz-Trip: geschlossene Augen und debil grinsend) sondern, wie ich soeben erfahren habe, auch beim Augentropfen- tropfen. 4 Einzelportionen und drei Ausraster später war der Tropfen drin, im Auge und ich mit den Nerven am Ende.

Danke Körper, danke.

Wren











Dienstag, 18. Juli 2017

Die tägliche Amsel- sommerlicher Ausblick


Neugierig schaut die heutige Amsel in die Linse und dazu hat sie auch allen Grund!
Denn Ende dieser Woche liegt der heftigste Prüfungsstress meines Lebens hinter mir und ich freue mich, sagen zu können, dass von nun an keine größeren Stolpersteine aus Unisicht mehr zu erwarten sind. Die  Modulprüfungen sind geschafft und bis auf ein paar Hausarbeiten und kleinerer Klausuren kommt jetzt nächstes Jahr nur noch das Staatsexamen (Yeah!)

Ich bin sehr glücklich und natürlich auch froh, dass du, lieber Leser, trotz sehr sporadisch hingeworfener Textbröckchen, noch dabei geblieben bist. Und bei Bröckchen soll es nicht bleiben! Ich habe bereits Blog-Wiederbelebungs-Pläne für die Semesterferien bis Mitte Oktober an denen ich dich gerne teilhaben lassen möchte:

1: Tradition trifft Moderne
Zunächst habe ich zwei alte Kochbücher, handgeschrieben, erstehen können. Beide sind zwischen 1920 und 1970 verfasst und enthalten viele der alten Traditionsrezepte und Familienrezepte. Aus diesen Goldstücken wird ab sofort regelmäßig gekocht und gebloggt werden, denn hey, das hier ist ein Foodblog:)

2. Cooler neuer Kram
Du ärgerst dich, dass du kein Gewächshaus auf deinen Balkon stellen kannst und deine Brotdose ist irgendwie nicht ganz dicht? Ich habe die Lösung und stelle dir ab nächste Woche gerne ein paar echt pfiffige Alltagshelfer vor!

3.  Wrens Weightlossjourney 2017
Wie einige über Instagram oder Facebook schon mitbekommen haben, reduziere ich grad sehr erfolgreich mein Gewicht (12kg bisher). Gerne berichte ich auch an dieser Stelle, mit Humor, Rezepten und aktuellen News.

4. Die 10-tägige Amsel
Wird nun endlich wieder zur täglichen Amsel! Ihr wollt mehr über mich erfahren? dann ist diese Kategorie goldrichtig, denn sie versorgt euch mit lustigen Anekdoten und Geschichten aus meinem Alltag. Denn Wren ist auch nur ein Mensch;).

5. Back to the Roots
Wie macht man seinen eigenen Wein? oder Käse? und schmeckt das?
Ich probiere es aus, schaue auf die Praktikabilität und teile Misserfolge und Erfolge mit euch


Ich freue mich wirklich gigantisch, wieder mehr (und ab August sehr viel mehr) Zeit für  meine Herzensprojekte zu haben und aus ganzem Herzen, dass ihr dabei seid!

Danke,danke! Für all die lieben Kommentare, für das Dasein in schweren Zeiten, das Ausharren in kargen Zeiten, bleibt wie ihr seid und herzlichst umarmt!
Das Kommende ist für euch liebe Leser, und ich hoffe, die Themen gefallen!

Eure 
Wren





Samstag, 8. Juli 2017

Die tägliche Amsel - Der totale Überblick


Den hat die Amsel vom Dach aus auf ihr Revier.

Doch nicht nur die Amsel fühlt sich on Top der Dinge, auch ich bin dank zahlreicher technischer Details voll informiert.

Nicht nur, dass ich seit einigen Wochen eine Smartwatch (Garmin Vivoactive) mein Eigen nenne und somit einen Überblick über Schrittzahlen und Kalorienverbrauch habe, ich habe mir auch diese Woche die OMRON BF511 bestellt, eine Körperanalysewaage, die denn Fettanteil im Körper dank zusätzlicher Handsensoren recht gut misst, zudem auch  Skelettmuskulatur, Viszeralfett und natürlich das Gewicht. 

Wenn man mag, errechnet sie noch BMI und Grundumsatz, eine feine Sache. Man kann seine Grunddaten eingeben, als Profil speichern und immer wieder aufrufen. Und da diese Waage eine hohe Qualität hat und geeicht ist, schwankt der Gewichtsbereich auch nicht so krass herum.

Die erste Messung am heutigen Morgen möchte ich euch nicht vorenthalten, Freund hat sich natürlich auch noch draufgestellt:

Wren:
Größe: 162cm
Gewicht: 67,8kg
BMI: 25.8  (leichtes Übergewicht)
Körperfettanteil: 37% (erhöht, normal sind bis 32%)
Muskelmasse: 27,4% (oberer Normalbereich für eine Frau meines Alters)

Passt also, vor allem von der Muskelmasse, aber da geht noch deutlich was, vor allem beim Körperfett.Positiv festzustellen ist, dass ich mit meinem BMI mittlerweile ziemlich nahe am Normalgewichtsbereich bin, es geht voran!

FREUND:
Größe: 169 cm
Gewicht:61,2 kg
BMI: 21.2 (Mittleres Normalgewicht und Idealgewicht, in den BMI-Bereich möchte ich hin^^)
Körperfettanteil: 18.5% (Normalbereich für einen Mann seines Alters)
Muskelmasse: 39.3% (Oberer Normalbereich)

Freund hat also quasi die perfekte Zusammensetzung laut Waage, wusste ich schon vorher;)*schmunzel* . Tatsächlich ist nach aktueller Studienlage ein BMI-Bereich um die 21 rum mit den geringsten Zivilisationskrankheitsrisiken besetzt und von daher, gerade bei Vorbelastung, durchaus erstrebenswert.

Ich bin gespannt wie sich das bei mir entwickelt und wenn ihr mögt, halte ich euch da wöchentlich auf dem Laufenden!

*Tüdellüüü*
Wren

Freitag, 30. Juni 2017

Last Summer- Eis und heiß

Hier geht's zum Beereneis!

Da ich  momentan mit einem der Drachen der Moderne, genannt Prüfungsphase, kämpfe und mir daher etwas die Zeit für Kreativküche abgeht, aber dieses ja nun ein Foodblog ist, musste eine Lösung her.

Hier gehts's zur Bolognesequiche


Diese liegt in einem Rückblick auf meine Lieblingsgerichte vom letzten Sommer.
Sowohl Leichtes als auch  Herzhaftes ist hier zu finden. Eiskaltes und Herzerwärmendes. Ich lade dich ein zu einem Rückblick auf Beereneis, Bolognesequiche und einer Sommer-Pfanne. 
Die Links findes du jeweils in den Bildunterschriften.

Hier geht's zum Mocca-Schoko-Mousse

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Stöbern und Nachkochen! Vielleicht schon am Wochenende?

Hier geht's zur italienischen Sommer-Pfanne

*Tüdelüüü*

Wren